Wien (OTS) – Die heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria
zeigen: Die
österreichische Wirtschaft trete weiterhin auf der Stelle. Im 2.
Quartal 2025 sei das reale BIP nur um 0,3 Prozent gegenüber dem
Vorquartal gestiegen, liege aber noch immer um 0,1 Prozent unter dem
Wert des Vorjahres. Österreich bleibe das einzige EU-Land mit einem
negativen Wirtschaftswachstum, zeigte sich die freiheitliche
Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm besorgt: „Wir brauchen
ein neues Arbeitsethos – ein klares Bekenntnis zu Arbeit, Fleiß und
Schaffenskraft, statt ideologisch aufgeladenen Work-Life-Balance-
Irrungen und statt einer völlig ambitionslosen schwarz-rot-pinken
Bundesregierung“, forderte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin und weiter:
„Die Einschränkung von unternehmerischer Freiheit durch zu hohe
Steuern und durch übergriffige Regulierungen führt dazu, dass weniger
Dinge ausprobiert werden und das bremst die Entwicklung unserer
Gesellschaft. Steuern sollen den Staat finanzieren, nicht die freien
Menschen lenken. Leistung gehört gesellschaftlich gewürdigt, Eigentum
muss garantiert unangetastet bleiben“.
Die aktuelle Politik stranguliere mit Überregulierung,
Steuerdruck und wachsender Bürokratie genau jene, die dieses Land
tragen: Unternehmer und all die fleißigen angestellten
Leistungsträger. Das ununterbrochene sozialistische Gedröhne über
Vermögenssteuern sei enorm standortschädlich: „Kriegen Sie endlich
ihr Ausgabenproblem in den Griff, geschätzte Damen und Herren der
Bundesregierung, anstatt neue Steuergeldquellen zu suchen!“
Die Statistik Austria nenne zarte positive Impulse aus Industrie
und unternehmensnahen Dienstleistungen, doch Rückgänge bei Bau,
Verkehr und Tourismus zeigen, dass die Erholung sehr brüchig sei.
„Eine neue wirtschaftliche Dynamik bleibt aus, und das hat neben
hohen Energiekosten strukturelle Gründe, beispielsweise beträgt die
Staatsausgabenquote heuer 56,8 Prozent des BIP. Wir haben ‚zu viel
Staat‘ – ‚Zu viel freie Marktwirtschaft‘ ist nicht das Thema.“
Aus freiheitlicher Wirtschaftsperspektive müsse einmal gesagt
werden: Eine gute Regierung würde mit angebotsorientierter
Wirtschaftspolitik den Rahmen schaffen, in dem neuer Wohlstand
entstehen kann, mit folgenden tiefgreifenden Eckpunkten:
–
Privatwirtschaftliche Freiheit vor staatlicher Bevormundung
–
Eigentumsschutz, keine Substanzsteuern, keine neuen Steuern
–
Subventionsausgaben streichen, um Steuern senken zu können
–
Deregulierung zur Entlastung der wertschöpfenden Realwirtschaft
–
Energiepolitik mit Augenmaß – für leistbare Produktion
–
Politisches Bekenntnis zu Innovation und Unternehmertum statt
regulatorischer Misstrauenskultur
„Wohlstand braucht Freiheit: Europas und Österreichs Zukunft
hängt nicht von wachsenden Staatshaushalten oder strengeren
Kontrollen ab, sondern davon, Freiheit als Grundlage des Wohlstands
wiederherzustellen. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und
schrumpfender Freiheiten müssen sich alle Bürger fragen: Wer
profitiert von diesem System – und zu welchem Preis? Freiheit darf
für niemanden ein Luxusgut werden. Sie ist ein Geburtsrecht und
eines, für das es sich politisch zu kämpfen lohnt“, so Dr. Kolm
abschließend.





