Wien (OTS) – Am 25. und 26. September 2025 richtet die eFuel Alliance
Österreich
gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) den dritten
internationalen eFuel-Kongress aus. Die „eKKon 2025 – KLIMASCHUTZ
DURCH KRAFTSTOFFE“-Konferenz präsentiert den aktuellen Stand der
Entwicklungen rund um die dringend notwendige Energiewende und legt
einen klaren Focus auf innovative und klimaneutrale flüssige
Elektrokraftstoffe. 31 international renommierte Vortragende bereiten
den verfügbaren Status Quo des Expertenwissens kompakt in drei
grundlegenden Keynotes und fünf spannenden Fach-Panels auf.
Zwtl.: Politische Unterstützung für einen breiten Diskurs
Die hohe Relevanz des Themas zeigt sich auch in der breiten
öffentlichen Unterstützung für die Fachveranstaltung. Bereits zur
Eröffnung des Kongresses ist prominenter Besuch angesagt: Umwelt- und
Klimaminister Norbert Totschnig und Energiestaatssekretärin Elisabeth
Zehetner geben Einblicke in die geplanten Vorhaben der
Bundesregierung. Wirtschaftskammer Österreich-Generalsekretär Jochen
Danninger legt dar, wie eine wettbewerbsfähige Transformation im
Einklang mit dem Wirtschaftsstandort aussehen kann. Bundeskanzler
Christian Stocker hat eine Grußadresse im Rahmen der offiziellen
Eröffnung zugesagt. Jürgen Roth, Präsident der eFuel Alliance
Österreich, präsentiert innovative Ideen und Vorschläge, wie der
Wirtschaftsstandort Österreich von einer technologieoffen gestalteten
Energiewende profitieren kann.
Die Themen Innovation und Energieresilienz ziehen sich wie ein
roter Faden durch das gesamte Kongressprogramm: mit neuen Projekten,
neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen Blickrichtungen und
neuen Entwicklungen, welche die Energiewende rasch und wirtschaftlich
effizient vorantreiben. Alles zusammen ergibt einen spannenden Rundum
-Blick auf eine von der Wirtschaft mitgetragene Energiewende und
zeigt das enorme Potenzial, welches moderne Elektrokraftstoffe wie
eFuels zur Reduktion fossiler CO2-Emissionen beisteuern können.
Jürgen Roth: „Die Energiewende funktioniert nur dann, wenn die
Innovationskraft der Wirtschaft genutzt wird und alle Teile der
Bevölkerung mitmachen können. Klimaschutz mit erhobenem Zeigefinger
und ideologisch motivierten Verboten tritt hingegen auf der Stelle,
das hat die Vergangenheit eindeutig bewiesen. Aus diesen Erfahrungen
müssen wir lernen und die Weichen für die Zukunft entsprechend
stellen: Investitionen müssen ermöglicht und Regulierungen auf den
notwendigen Kern konzentriert werden, damit sie nicht als Bremsklotz
wirken.“
Jochen Danninger: „Eine zukunftsfähige und wettbewerbsfähige
Energiepolitik erfordert Offenheit für neue Technologien und ein
Zusammenspiel wirksamer Maßnahmen. Elektrokraftstoffe wie eFuels
spielen insbesondere in jenen Bereichen, in denen die
Elektrifizierung an ihre Grenzen stößt, eine zentrale Rolle.
Entscheidend ist eine innovationsfreundliche Regulierung, die
Technologieoffenheit fördert und Österreich als Wirtschafts- und
Technologiestandort im Transformationsprozess stärkt.“
Zwtl.: Projekte, Programme und Erkenntnisse, die Erfolg versprechen
Mit besonderer Spannung werden die Analysen und Szenarien zum
eFuel-Hochlauf und -Bedarf (Corentin Prié, Porsche Consulting)
erwartet – ebenso Berichte von Investoren über Projektfortschritte
und Möglichkeiten der Beschleunigung aus einer globalen Perspektive
heraus.
Gerhard Christiner, CEO bei APG, und Markus Mitteregger, CEO bei
RAG, beleuchten die Rolle von eFuels als Stabilitätsfaktor am
Energiemarkt und effiziente Ergänzung zu Ökostrom, Grüngas und grüner
Wärme im Big Picture.
Ein weiteres Panel geht auf spezifische Sektoren ein, die in
Zukunft auf eFuels angewiesen sein werden: Großmotoren (TU-Graz
Professorin Nicole Wermuth), Nutzfahrzeuge (Hans-Jürgen Hitz, Fa.
Bosch) sind wichtige Beispiele dafür. Auch innovative PKW-
Verbrennungsmotoren können dazu beitragen, dass die
Verkehrsemissionen rascher reduziert werden. TU-Wien Professor Uwe
Dieter Grebe zieht spannende Schlüsse aus globalen Energieflüssen,
die das Big Picture mehr prägen, als viele glauben.
Die Rechtsanwälte Christian F. Schneider, Johannes Hartlieb und
Christoph Cudlik nehmen die geltende Regulatorik unter die Lupe und
zeigen Stolpersteine und praxisfeindliche Hürden auf. Professor
Daniel Varro prüft den bestehenden Korrekturbedarf bei Steuern.
Christiane Brunner (frühere Umweltsprecherin der österreichischen
Grünen) und FPÖ-Technologiesprecher Gerhard Deimek suchen im
Schlusspanel unter der Leitung von Pragmaticus-Chefredakteur Andreas
Schnauder die Balance zwischen Klimaschutz und Standorterhaltung. Ein
weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Notwendigkeit einer
sicheren Energieversorgung aus Sicht der Verteidigungspolitik.
Poster von Unternehmen und Organisationen runden das
Vortragsprogramm ab. Sie zeigen, wie dynamisch und vielfältig
mittlerweile das Engagement für die Etablierung der eFuels als
Eckstein der Energiewende ist. Young Scientists, die hervorragende
Arbeiten rund um eFuels verfasst haben, werden von einer Fachjury und
Sponsoren mit Awards ausgezeichnet.
Mehr Information finden Sie unter www.ekkon.at .





