Die Botschaft der jungen Natur-Expert*innen

Wien (OTS) – Vom Hirschkäfer bis zur Wiener Schnirkelschnecke: In den
vergangenen
Monaten haben sich rund 900 Wiener Kinder intensiv mit der Vielfalt
der Wiener Natur und den Besonderheiten des Wiener Naturschutz-Areals
Breitenlee beschäftigt. Aber auch, warum beispielsweise die nicht
heimische Goldrute zu einem Problem für die Vielfalt der Arten und
ihrer Lebensräume werden könnte.

Organisiert und durchgeführt hat diese spannende Erkundungsreise
das Kinderbüro der Universität Wien im Auftrag der Wiener
Umweltschutzabteilung.
„Wir haben bei den Workshops erlebt, wie intensiv Kinder die
Beobachtung in der Natur mit Freiheit und Wohlbefinden verbinden. Sie
zeigen uns Erwachsenen deutlich, wie wichtig es ist, die Natur zu
bewahren“, betont Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinderbüros
der Uni Wien.

„Kinder haben eine sehr genaue Vorstellung davon, wie ein gutes
Leben in unserer Stadt auszusehen hat – eine gesunde Umwelt und viel
Natur spielen dabei eine wichtige Rolle“, betont Wiens Klimastadtrat
Jürgen Czernohorszky. „Um uns viele Ideen dafür zu holen, haben wir
mit den Kindern gemeinsam intensiv gearbeitet – und haben mit der
Kinder-Biodiversitäts-Konferenz auch gleich einen wichtigen Punkt aus
unserem Regierungsprogramm in die Tat umgesetzt!“

So kamen heute rund 60 junge Biodiversitäts-Expert*innen ins
„DOCK – Labor für Zukunftsfragen an der Spittelauer Lände“ zu einer
co-kreativen Biodiversitätstagung: Hier präsentierten die Schüler*
innen ihre Erkenntnisse und gingen in einen angeregten und spannenden
Austausch mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Zwtl.: Kinder-Botschaft zu Natur und Umweltschutz

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten die Schüler*innen
ihre Naturschutz-Botschaften. Die „Sieben gute Gründe für Natur und
Umweltschutz“ wurden an den Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky
übergeben. „Das Engagement dieser jungen Natur-Schützer*innen ist
eine weitere wichtige Bestärkung für unseren Weg zur Förderung der
Biodiversität in unserer Stadt“, betonte Klimastadtrat Czernohorszky.
„Denn Klimaschutz und der Einsatz für die Vielfalt der Arten und
ihrer hochwertigen Lebensräume gehen bei uns Hand in Hand – und
werden durch Bewusstseinsbildung und Partizipation unterstützt.“

„Dass diese vom Kinderbüro der Universität Wien erstmals
durchgeführte Konferenz in unserem Bezirk stattfindet, ist eine große
Freude – und ein wichtiges Signal für die künftige, nachhaltige
Entwicklung“, betonte Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin von Wien-
Alsergrund.

Zwtl.: Wiener Plan zur Wiederherstellung der Natur

„Diese Konferenz ist ein wichtiger Baustein in unserem Wiener
Plan zur Wiederherstellung der Natur, der in vielfältigsten
Initiativen und Aktivitäten in der Stadt wirksam werden wird“,
erläutert Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien – Umweltschutz.
„Ein Herzstück davon ist das Naturschutz-Areal Breitenlee, ein
ehemaliger ÖBB-Bahnhof, der von der Stadt Wien angekauft wurde und in
Kooperation mit dem Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien
zu einem neuen Natura2000-Schutzgebiet aufgewertet wird.“

Mehr Informationen zum Naturschutz-Areal Breitenlee gibt es hier:
https://www.wien.gv.at/umwelt/naturschutz-areal-breitenlee

Kinderbüro der Universität Wien: https://kinderbuero-uniwien.at/

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss)