Wien (OTS) – In der heutigen Landtagssitzung hob die stellvertretende
Vorsitzende
des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport,
Landtagsabgeordnete Luise Däger-Gregori, die zentrale Rolle der
Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft hervor.
„Die Pflege- und Patientinnenanwaltschaft ist eine unverzichtbare
Stimme für die Menschen in unserer Stadt. Sie hört zu, begleitet und
unterstützt – und sie sorgt dafür, dass unser Gesundheitssystem
transparent bleibt, Qualität gewinnt und Patient*innenrechte
konsequent durchgesetzt werden. Der Bericht zeigt, wie vielfältig die
Anliegen der Menschen in unserer Stadt sind und macht deutlich, wo
wir mit unseren Maßnahmen viel auf den Weg gebracht haben und wo wir
noch an Schrauben drehen müssen“, betonte Däger-Gregori. Besonders
großen Dank richtete sie an die Mitarbeiter*innen der Patient*
innenanwaltschaft.
Sie machte deutlich, dass Wien auf die im Bericht angesprochenen
Herausforderungen mit klaren Prioritäten reagiert. So investiert die
Stadt in Ausbildung und gute Arbeitsbedingungen, schafft zusätzliche
Ausbildungsplätze, sichert Durchlässigkeit in den Pflegeberufen,
fördert mit Stipendien und erleichtert mit dem Pflegebonus die
tägliche Arbeit der Pflegekräfte. Gleichzeitig wird die
Gesundheitsversorgung für alle gestärkt, indem wohnortnahe
Gesundheitszentren ausgebaut und Angebote für Kinder, Jugendliche und
Familien kontinuierlich erweitert werden. Ein weiterer Schwerpunkt
liegt in der Geburtshilfe, wo Wien in moderne Einrichtungen und
bessere Betreuung investiert, ebenso wie in die Begleitung von
Menschen mit chronischen Beschwerden oder Long Covid.
Besonders hob Däger-Gregori hervor, dass die Arbeit der Patient*
innenanwaltschaft im Jahr 2024 in mehr als 140 Fällen
Behandlungsfehler aufgedeckt und außergerichtlich über 3 Millionen
Euro Schadenersatz für Betroffene erwirkt hat. Auch der
Patientenentschädigungsfonds leistete einen wichtigen Beitrag in
Fällen schwerer Komplikationen. Däger-Gregori machte deutlich, dass
Wien die Arbeit der Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft
unterstützt. „Pflege ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht.
Niemand darf davon abhängig sein, wie viel Einkommen er oder sie hat.
Dieses Prinzip unterscheidet Wien klar von jenen Teilen Europas, wo
Privatisierung vorangetrieben wird“, so Däger-Gregori.
Abschließend stellte sie klar: „Der Bericht ist kein Anlass zur
Sorge, sondern für uns ein klarer Auftrag zum Handeln. Wir in Wien
gehen konsequent weiter den Weg zu einem gerechten, solidarischen und
starken Gesundheitssystem für alle Wiener*innen.“ (Schluss) sh





