Gegen Repression von Staat und Rektorat!

Wien (OTS) – Der VSStÖ Wien kritisiert die polizeiliche Repression am
08. Oktober
2025, der Studierende an der Universität Wien ausgesetzt waren.

Der friedliche Protest auf universitärem Grund äußerte konkrete
Forderungen, unter anderem ein Gespräch mit dem Rektor zur
strategischen Kooperation mit der Hebrew University. Auf diese
Forderungen geht die Universitätsleitung jedoch seit mehreren Monaten
nicht ein. Der VSStÖ Wien kritisiert das Verhalten der universitären
Leitung scharf.

“Die Universität Wien muss ihre gesellschaftliche Verantwortung
wahrnehmen und sich mit den Forderungen legitimer
Studierendenproteste ernsthaft auseinandersetzen. Durch die
polizeiliche Repression entzieht sie sich einem Diskurs, der
angesichts eines Genozids unerlässlich ist”, betont Zoe Ebner,
Vorsitzende des VSStÖ Wien.

Die gestrigen Festnahmen und Einschüchterungen der Aktivist_innen
reihen sich in eine Kette übermäßiger Repression pro-palästinensichen
Protests ein.

Es braucht Räume für eine offene, selbstkritische und
wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit dem Völkermord in
Palästina sowie Konsequenzen, die daraus abgeleitet werden.
Polizeiliche Repression gegen friedliche Studierendenproteste hat an
den Universitäten nichts verloren.