Wien (OTS) – Heute wurde im Europäischen Parlament eine Verbesserung
der
Richtlinie für Europäische Betriebsräte abgestimmt. Für Evelyn
Regner, SPÖ-Europaabgeordnete, Mitglied im Ausschuss für
Beschäftigung, war die Gesetzesnovelle mehr als überfällig:
„Transparenz ist das A und O bei der betrieblichen Mitbestimmung. Wer
nicht weiß, welche Entscheidungen hinter verschlossenen Türen
getroffen werden, hat de facto keine Chance mitzugestalten. Seit
zwanzig Jahren setzen wir Sozialdemokrat:innen uns dafür ein, die
Informationspflichten für Europäische Betriebsräte zu verbessern und
ihre Stellung zu stärken. Diese Betriebsräte sorgen in der ganzen EU
dafür, dass Arbeitnehmer:innen im Betrieb eine Stimme haben.“ ****
Regner weiter: „Heute ist es endlich soweit: Mit der
Überarbeitung der Richtlinie zu den Europäischen Betriebsräten sorgen
wir dafür, dass Beschäftigte rechtzeitig, umfassend und sinnvoll in
Entscheidungen eingebunden werden. Dass sie nicht unter
Scheinvorwürfen von wichtigen Sitzungen ausgeschlossen werden können,
und dass Unternehmen mit finanziellen Strafen zu rechnen haben, wenn
sie diese Pflichten ignorieren. Bei der betrieblichen Mitbestimmung
ist es wichtig, die Vielfalt der Beschäftigten und
Geschlechtergerechtigkeit mitzudenken. Deshalb freue ich mich
besonders, dass es auch eine Frauenquote von 40 Prozent in den
Europäischen Betriebsräten geben wird. Damit knüpfen wir an den
Erfolg der Quotenreglung für Aufsichtsräte an – für Gleichstellung
auf allen Ebenen. Das ist ein essentieller Schritt für eine starke
Stimme der Arbeitnehmer:innen und somit eine solidarische Arbeitswelt
in der gesamten EU.“ (Schluss) ls





