Powering Europe’s Future: Wiener Stadtwerke diskutierten in Brüssel über Europas Energie- und Mobilitätszukunft

Brüssel/Wien (OTS) – Großer Andrang im Wien-Haus in Brüssel: Rund 100
Gäste aus Politik,
Wirtschaft und EU-Institutionen folgten Dienstagabend der Einladung
der Wiener Stadtwerke zur hochkarätig besetzten Veranstaltung
„Powering Europe’s Future: Energy and Mobility for Competitiveness
and Security“. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der europäischen
Energie- und Mobilitätssysteme, die Wettbewerbsfähigkeit Europas und
die Frage, wie Versorgungssicherheit und Klimaschutz gemeinsam
gelingen können. Die stv. Generaldirektor*innen der Wiener
Stadtwerke, Monika Unterholzner und Roman Fuchs, konnten Pierre
Schellekens (Direktor für Strategie und Politikkoordination in der
Generaldirektion Energie der EU-Kommission) als Gastredner begrüßen.
Im Anschluss diskutierten die EU-Abgeordneten Andreas Schieder (SPÖ),
Anna Stürgkh (NEOS) und Lukas Mandl (ÖVP) gemeinsam mit Unterholzner
und Botschafter Franz Wirtenberger, Österreichs Stv. Ständigem
Vertreter bei der EU, zum Thema.

Zum Auftakt unterstrich Direktor Schellekens die intensiven
Arbeiten der Kommission an einem zukunftsfähigen Energiesystem, das
erschwingliche Energiepreise, Versorgungssicherheit und Klimaschutz
sicherstelle, insbesondere durch so viel wie möglich heimische
Energiequellen.

In ihrer Eröffnungsrede unterstrich Monika Unterholzner,
stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke, die
Bedeutung klarer europäischer Leitplanken: „ Unsere Unternehmen
investieren Tag für Tag in Klimaschutz und Versorgungssicherheit.
Dafür braucht es auf EU-Ebene stabile Rahmenbedingungen, die
Innovation und Zusammenarbeit fördern. Nur wenn Energie und Mobilität
gemeinsam gedacht werden, bleibt Europa lebenswert – und
wettbewerbsfähig. “

Roman Fuchs, stellvertretender Generaldirektor der Wiener
Stadtwerke, sagte: „ Die Energie- und Wärmewende benötigt weiterhin
starken Rückenwind von der EU. Das ist nicht nur wichtig für den
Klimaschutz, sondern auch für unsere europäische Resilienz und
Wettbewerbsfähigkeit. Wenn wir mehr eigene Ressourcen – wie
Erneuerbare und Geothermie – in die Netze bekommen, dann kommen wir
all diesen Zielen näher. Dafür brauchen wir starke Netze auf allen
Ebenen, inklusive einem weiteren Ausbau der Fernwärme.“

Großer Zuspruch und starkes Signal aus Brüssel

In der Paneldiskussion reichten die Themen vom Clean Industrial
Deal über Energieversorgungssicherheit bis hin zum Schutz kritischer
Infrastruktur. Andreas Schieder betonte die Rolle des öffentlichen
Verkehrs: „Ein widerstandsfähiges Verkehrsnetz ist zentral für
Europas Zukunft. Der öffentliche Verkehr muss krisenfest,
klimafreundlich und leistbar gestaltet sein. Die Wiener Stadtwerke
zeigen, wie Investitionen in nachhaltige Mobilität Resilienz und
Wettbewerbsfähigkeit in Wien stärken und so als Beispiel für Europa
dienen können.“ Anna Stürgkh forderte mehr Tempo bei der Umsetzung
europäischer Energieinitiativen: „Viel wurde in den letzten Jahren
erreicht, um unser Energiesystem zu modernisieren. Um die
Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken, muss aber noch mehr
geschehen. Stromkunden müssen endlich von günstigem, erneuerbarem
Strom profitieren können. Dazu braucht es eine echte Energieunion,
mit einem Stromnetz, welches den neuen Realitäten genügt. Es braucht
dringend einen Ausbau der Netze, Upgrading bestehender Netze, mehr
Speicherkapazität und mehr grenzüberschreitende Infrastruktur.“

Lukas Mandl sprach sich für weitere Maßnahmen zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit der EU aus: „Europa braucht den Aufschwung. Wir
sind beim Wachstum Jahr für Jahr deutlich hinter den USA und sehr
deutlich hinter China. Wir haben die Verantwortung, kommenden
Generationen liberale Demokratien in Wohlstand mit sozialen
Sicherungssystemen zu hinterlassen. Deshalb ist der aktuelle
Beschluss des ersten Omnibus-Deregulierungspakets ein erster großer
Schritt in die richtige Richtung, auf den noch viele folgen müssen.
Nun verhandle ich als Berichterstatter des Europaparlaments-
Innenausschusses jenes Omnibus-Pakt, in dem der Fokus auf Klein- und
Mittelbetrieben liegt.“

Der Abend endete mit einem Empfang, bei dem sich zahlreiche
Vertreter*innen aus Parlament, Kommission und Wirtschaft
austauschten. Der Besucher*innenandrang war groß – das Wien-Haus war
bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Wiener Stadtwerke zeigten sich
stolz auf das starke Interesse und die prominente Besetzung der
Veranstaltung.

Fotos vom Abend im Wien Haus unter:
https://mediastore.wienerstadtwerke.at/pinaccess/showpin.do?pinCode=
NCTSYABJvXL9

Über die Wiener Stadtwerke GmbH

Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien. Als Wirtschaftsmotor ist
Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister mit fünf
Milliarden Euro Umsatz und 18.000 Mitarbeiter*innen eine treibende
Kraft für den Wirtschaftsstandort Wien. Zum Konzern gehören u.a. Wien
Energie, Wiener Netze, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, WienIT,
immOH!, WIPARK sowie Bestattung Wien und Friedhöfe Wien.