Wien (OTS) – Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
erfordern ein
sensibles Arbeiten und einen sehr umsichtigen Umgang mit den
Ressourcen: „Die Unterstützung und Förderung von Frauen ist eine
Frage der Gerechtigkeit. Sie nützt nicht nur Frauen, sondern der
gesamten Gesellschaft: Wenn Frauen zur Gänze am gesellschaftlichen
Leben teilnehmen können, profitieren wir alle.“
Frauenpolitik ist kein „nice to have“
Das Budget 2026 sieht eine Fortführung der Programme vor, die die
Wienerinnen in ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten unterstützen
und sie vor allem am Arbeitsmarkt stärken. „Mit der erst neu
gegründeten Frauenarbeitsstiftung vom WAFF werden Frauen ohne
Abschluss ganz gezielt unterstützt. Diese Maßnahme stärkt nicht nur
die Wienerinnen in ihrem Alltag, sondern auch der Wirtschaftsstandort
profitiert“, so Marina Hanke. „Die Frauenarbeitsstiftung ist aber nur
ein Beispiel. Tatsache ist: Wir sparen nicht bei der Ausbildung der
Frauen. Die Frauenförderungsprogramme des WAFF bleiben erhalten!“
Sei es die Frauenarbeitsstiftung, die MINT-
Ausbildungsförderungen, die Joboffensive 50+, aber auch der Wiener
Töchtertag, der Mädchen ein Schnuppern in die unterschiedlichsten
Berufswelten ermöglicht, oder die Frauenwoche: All das gehört zu
unserem konsequenten Wiener Weg des Miteinanders.
Ein unabhängiges Leben ermöglichen
„Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch den
beitragsfreien Kindergarten und zahlreichen Ganztagesangeboten in den
Wiener Bildungseinrichtungen, wie der Wiener Ganztagsschule, sind in
Österreich einzigartig und gehören zu unserer Stadt dazu. Sie sind
eine Grundvoraussetzung für viele Frauen, um unabhängiger Leben zu
können. Diese Unabhängigkeit ist auch für den Gewaltschutz
essenziell, denn sie ermöglicht Frauen ein Ausbrechen aus
Gewaltbeziehungen“, führt Marina Hanke fort.
„Dennoch verschließen wir die Augen vor der Realität nicht: Jede
Frau, die von Gewalt betroffen ist, ist eine zu viel. Deshalb haben
wir in den letzten Jahren zusätzlich in den Gewaltschutz
investiert.“, führt Hanke fort. Wien hat in den letzten Jahren ein 5.
Frauenhaus eröffnet sowie ein Frauenhaus für junge Frauen geschaffen,
um diese gezielt zu unterstützen. Marina Hanke dazu: „Gerade wenn man
am Anfang des Lebens steht, braucht man Orientierung. Wenn dann auch
noch Gewalt dazu kommt, wollen wir als Stadt diesen jungen Frauen
besondere Unterstützung zukommen lassen. Wir müssen aber auch bei der
Täterarbeit ansetzen und präventiv arbeiten. Das bedeutet so früh wie
möglich einen respektvollen, solidarischen und gleichberechtigten
Umgang zu vermitteln“. Die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen hebt in
diesem Zusammenhang hervor, dass der Gewaltschutz weiterhin einen
großen Stellenwert in Wien haben wird.
Lebensqualität im Mittelpunkt unserer Arbeit
„Wir verstehen Frauenpolitik nicht als Einzelmaßnahme, sie ist
Teil unseres politischen Grundverständnisses: Denn Frauen profitieren
am stärksten von der öffentlichen Daseinsvorsorge.“ Marina Hanke
abschließend: „Wir zeigen in Wien, dass wir die Grundfesten unserer
Stadt, ihr solidarisches Netz, dass sich vom Wohnbau, über die
Gesundheitsvorsorge, Arbeitsmarkt-, Bildungs-, und Klimapolitik bis
hin zur Kultur in unserer Stadt erstreckt, erhalten. Denn die
Wienerinnen sollen wissen, dass wir auf ihrer Seite stehen.“ (Schluss
)





