FPÖ – Kassegger: „ÖVP-Minister Hattmannsdorfer verantwortet weiteres verlorenes Jahr für Österreichs Industrie“

Wien (OTS) – „Die Industriestrategie erst 2026 präsentieren zu
wollen, ist im
dritten Rezessionsjahr und fünften Stagnationsjahr schlichtweg
verantwortungslos“, erklärte heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Axel
Kassegger. „Während Österreichs Industrie ungebremst in die Krise
schlittert, kündigt heute ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer in
einem KURIER-Interview allen Ernstes an, erst Anfang 2026 eine
Industriestrategie vorlegen zu wollen und das, obwohl ÖVP, SPÖ und
NEOS schon im April im parlamentarischen Wirtschaftsausschuss selbst
einen Antrag einbrachten, der ihre eigene Regierung zum raschen
Handeln aufgefordert hat. Diese Verhöhnung der heimischen Industrie
und ihrer Arbeitnehmer ist aber bezeichnend für die schwarz-rot-pinke
Verlierer-Ampel“, so Kassegger weiter.

Der FPÖ-Industriesprecher erinnerte auch daran, dass schon die
Vorgängerregierung aus ÖVP und Grünen den Industriestandort massiv
geschwächt habe. „Hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie,
ideologisch motivierte Klimavorgaben und eine steuerliche Belastung
auf Rekordniveau haben Österreich für produzierende Betriebe immer
unattraktiver gemacht. Nun verschläft diese Regierung auch noch den
letzten Moment, um gegenzusteuern. Wenn erst 2026 ein Papier
präsentiert wird, ist der Schaden längst angerichtet, dann werden
weitere Betriebe abgewandert und zusätzliche tausende Arbeitsplätze
verloren sein“, kritisierte Kassegger.

„Anstatt rasch eine echte Standortoffensive zu starten,
produziert die ÖVP gemeinsam mit SPÖ und NEOS nur inhaltsleere
Ankündigungen. Diese zögerliche und planlose Politik macht einmal
mehr deutlich, dass von dieser Bundesregierung keine Trendwende zu
erwarten ist. Österreich braucht aber endlich eine Regierung, die an
Österreichs Industrie glaubt, auf die Leistungskraft unserer Betriebe
setzt und nicht auf EU-Bürokratie, Belastungspolitik und
Schönrederei.“