St. Pölten (OTS) – Aufgrund vieler Anfragen in der Region und
mittlerweile darüber
hinaus melden sich die Grüne Klubobfrau Helga Krismer und die aus dem
Waldviertel stammende Landtagsabgeordnete Silvia Moser zum von der
ÖVP propagierten Projekt „Nationalpark Kampwald“ zu Wort. Das Projekt
geistert in der Region herum. „Revitalisierung von kaputten
Fichtenwäldern darf kein Öko-Etikettenschwindel sein!
Forstwirtschaftliches Missmanagement in der Landesstiftung zwingt die
ÖVP kreativ zu sein und ein Nationalpark bringt Bundesmittel.
Bauernschläue ist in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens zu
wenig: Wenn ein Nationalpark Kampwald entstehen soll, dann ein
Richtiger mit hohem Wert für Natur und regionaler Wertschöpfung für
die Menschen“, so die Grüne Klubobfrau Helga Krismer. Helga Krismer
hat zur Windhag´schen Stipendienstiftung eine Anfrage Ltg.-801/XX-
2025 gestellt.
Einbeziehung der schützenswerten Flächen wie am mittleren Kamp
Besonders kritisch sehen die Grünen Niederösterreich, dass
seitens LH-Stv. Stephan Pernkopf angeblich noch nicht über die
Flächen der Windhag´schen Stipendienstiftung hinaus gedacht wird.
„Das mittlere Kamptal steht schon lange bei Naturschützern im
Brennpunkt aufgrund seiner Artenvielfalt und ökologisch wertvollen
Wälder und die Grünen machten dazu auch Anfrage vor Jahren Ltg.-762/A
-4/91-2019.
Für deren Erhalt ist es geradezu Pflicht, öffentliche Mittel in
die Hand zu nehmen. Die ÖVP sollte jedenfalls aus dem Schlamassel der
Umsetzung von Natura2000 Flächen gelernt haben und offen mit allen in
der Region kommunizieren, über das Eigeninteresse der
Stiftungsflächen hinaus“, pocht Silvia Moser auf transparente
Kommunikation.
Nationalpark als Chance statt reines Finanzierungsmodell für
kaputten Forst
„Ich werde in der Region angesprochen, auch von anderen
Forstwirten, die nur noch den Kopf schütteln, wie aus kaputten
Waldflächen ein Nationalpark entstehen soll. Gemäß unserer Kampagne
„antworten statt mauern“, erwarte ich als regionale Abgeordnete
Transparenz und eine Projekt-Kommunikation von Anbeginn. Denn das
Waldviertel benötigt zwei Dinge dringend: Zum einen den Erhalt
unserer Naturjuwelen und zum zweiten Projekte mit Wertschöpfung durch
Arbeitsplätze. Aus unserer Sicht bietet ein Nationalpark mit Format
genau dieses und wird auch international anerkannt werden können“,
stellt Silvia Moser klar, dass die Grünen große Chancen in dem
Projekt sehen, wenn die Bevölkerung und der Landtag von Anbeginn
eingebunden sind.





