St. Pölten (OTS) – Gute Nachrichten für St. Pöltner Pendler und
Familien: Die
umfassenden Sicherungsmaßnahmen auf der Landesstraße L 113, dem so
genannten Goassteig, befinden sich auf der Zielgeraden.
„Anfang Dezember 2025 erstrahlt der vom Hochwasser schwer
gezeichnete Goassteig wieder in neuem Glanz. Damit öffnen wir eine
zentrale, lokale Verkehrsader für die Viehofner sowie Unter- und
Oberradlberger Bevölkerung und bringen wieder Normalität in den
Alltag betroffener Pendler und Familien“, verkündet Verkehrslandesrat
LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
Im September 2024 hatten außergewöhnliche Starkregenereignisse
mit Niederschlagsmassen von mehr als 400 mm im gesamten Bundesland
eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Zahlreiche Landsleute verloren
ihr Hab und Gut, ein großer Teil der Verkehrsinfrastruktur wurde
stark beschädigt. Am Goassteig in St. Pölten kam es ober- und
unterhalb der Landesstraße zu massiven Hangrutschungen, in Folge
traten auch auf der Fahrbahn selbst starke Setzungen auf.
Um den Abschnitt nachhaltig abzusichern und einen gefahrlosen
Verkehrsfluss zu ermöglichen, musste die Böschung oberhalb der L113
in drei Teilbereichen mit einer 3.200 Quadratmeter großen, im
Untergrund verankerten Felsvernetzung und 358 Stück vier Meter
langen, verpressten Pfählen gesichert werden. Zudem stützt künftig
eine 600 Meter lange Bohrpfahlwand mit insgesamt 366 Pfählen – davon
185 Großbohrpfähle mit bis zu 18 Metern Tiefe sowie 181
Drainagepfähle mit bis zu sechs Metern Tiefe – den Neubau des
Straßenkörpers.
Derzeit ist der NÖ Straßendienst mit der Errichtung neuer
Leitschienen sowie dem Aufbau der Straßenausrüstung beschäftigt, nach
dem Aufbringen der Bodenmarkierungen sowie der Humusierung der
Böschung steht einer Verkehrsfreigabe nichts mehr im Weg.
„Mit der umfangreichen Sanierung des Goassteigs investieren wir
4,1 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit von Pendlern und
Familien. Die Sicherungsmaßnahmen waren ein hochkomplexes Mammut-
Projekt, danke an dieser Stelle an die Mitarbeiter des NÖ
Straßendienstes und alle Beteiligten, die diese planerische sowie
bautechnische Herausforderung mit Präzision und höchster
Professionalität gemeistert haben“, so Landbauer.





