Wien (OTS) – „Der ORF hat heute mit seiner Betätigung als medialer
Lautsprecher
der auf plumper Geschichtsfälschung basierenden Rufmordkampagne gegen
den Republikgründer Franz Dinghofer seinem sattsam bekannten Ruf als
Systempropagandaorgel wieder alle zweifelhafte Ehre erwiesen. Dass
die Österreicher derartige ‚Fake News‘ auch noch mit der ORF-
‚Zwangssteuer‘ finanzieren müssen, war, ist und bleibt skandalös!“,
zeigte sich FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian
Hafenecker, MA entsetzt über Beiträge in den heutigen Ö1-
Frühjournalen zum gestrigen Dinghofer-Symposium im Parlament, in
denen Dinghofer ohne jegliche kritische Einordnung faktenwidrig als
Antisemit und Nationalsozialist diffamiert wurde.
Die wissenschaftlichen Fakten nämlich, auf die die Freiheitlichen
auch in Presseaussendungen verwiesen hatten, habe der ORF völlig
ausgeklammert: „Dafür wurde aber einschlägig bekannten linken
Historikern wie etwa Oliver Rathkolb und Meinungsmachern minutenlang
Sendezeit für ihre faktenfreien Diffamierungen bereitgestellt. Franz
Dinghofer war nachweislich weder Antisemit noch Nationalsozialist. Er
war kein Antisemit, da er etwa 1903 für die Religionsfreiheit der
jüdischen Kultusgemeinde in Linz eingetreten ist und an keiner
Arisierung beteiligt war, sondern als Treuhänder der jüdischen
Aktionäre der Kamig zur Betriebsrettung gehandelt hat. Und er war
kein Nationalsozialist, weil seine NSDAP-Mitgliedschaft unbewiesen
ist und die entsprechenden widersprüchlichen Unterlagen keine
Unterschrift von ihm aufweisen. Vielmehr wurde er von den
Nationalsozialisten vorzeitig als OGH-Präsident abberufen und sein
Familienbesitz, das Schöllergut, enteignet. Das wichtige Thema des
diesjährigen Dinghofer-Symposiums ‚Zensur und Ideologisierung – die
Freiheit in Gefahr!‘ behandelte der ORF überhaupt nur als
Randnotiz!“, so Hafenecker, der diese Berichterstattung als „neuen
Tiefpunkt“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bezeichnete, der
„selbst ‚Qualitätsmedium‘ sein will und sich dem Kampf gegen
angebliche ‚Desinformation‘“ verschrieben habe.
Die „Chefetage der linken Systemdiener am Küniglberg“ habe
pikanterweise offenbar auch vergessen, dass der ORF selbst 2019 eine
Dokumentation über Franz Dinghofer im Rahmen der ORF-III-Reihe
„Baumeister der Republik“ produziert habe. „Ein Artikel dazu ist noch
immer auf der ORF-Homepage abrufbar, in dem Franz Dinghofer als
,herausragender Politiker‘ bezeichnet und sogar vom damaligen ORF-
Generaldirektor Wrabetz als ‚Verkünder der Ersten Republik‘ und
‚Protagonist der österreichischen Zeitgeschichte‘ gewürdigt wird.
Offenbar reicht es beim ORF, wenn das linke Establishment eine
verdiente, historische Persönlichkeit aus niederträchtigen Motiven
zum Freiwild erklärt, dass er eine 180-Grad-Wende hinlegt“, erklärte
der freiheitliche Mediensprecher und erneuerte die freiheitliche
Forderung nach einer ORF-Reform in Richtung eines verschlankten
Grundfunks sowie einer Abschaffung der ORF-„Zwangssteuer“: „Die
Menschen dürfen nicht gezwungen werden, für manipulative
Berichterstattung, wie sie sich der ORF wieder rund um Franz
Dinghofer geleistet hat, zahlen zu müssen!“





