St. Pölten (OTS) – Mehr als 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
darunter eine Gruppe von
Schülerinnen und Schülern, nahmen am Mittwoch am Symposium
„SELBSTbestimmt Handy & Co. – Tagung zur gemeinsamen Verantwortung in
Bildung und Gesellschaft“ auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule
Niederösterreich in Baden teil. Die Veranstaltung wird seit 2011 in
Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule NÖ und der Fachstelle
für Gewaltprävention des Landes Niederösterreich durchgeführt und
richtet sich an Lehrkräfte, (Schul-)Sozialarbeit, Schulärztinnen und
-ärzte, Schulpsychologie, Jugendarbeit sowie weitere Fachpersonen aus
Bildung und Beratung.
Im Mittelpunkt standen die Chancen und Herausforderungen der
digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Von der
Medienkompetenz über digitale Selbstfürsorge und Lernmöglichkeiten
bis hin zu Cybermobbing, extremistischen Inhalten, Desinformation und
Hass im Netz. Neben Fachvorträgen bot das Symposium ein breites
Workshop-Angebot, das vertiefende Praxisimpulse vermittelte und den
fachlichen Austausch stärkte.
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die das Symposium
eröffnete, betonte die Bedeutung des Themas für Schule und
Gesellschaft: „Digitale Medien sind fixer Bestandteil im Alltag
junger Menschen. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche darin
zu begleiten, reflektiert, verantwortungsvoll und selbstbestimmt mit
Handy und Co. umzugehen. Prävention, Medienkompetenz und offene
Gespräche sind entscheidend, damit digitale Räume sicherer werden.“
Sie hob zudem die gemeinsame Verantwortung aller in der Bildungs- und
Jugendbegleitung Tätigen hervor: „Ich danke allen beteiligten Stellen
und Institutionen für die engagierte Zusammenarbeit sowie allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr großes Interesse. Die hohe
Teilnahme – auch einer Schülergruppe – zeigt deutlich, wie relevant
dieses Thema für unsere Gesellschaft ist. Der heutige Tag bietet
wertvolle Impulse und stärkt das Netzwerk an Fachkräften, das junge
Menschen unterstützt und begleitet.“
Das Land NÖ und die Bildungsdirektion haben es sich zum Ziel
gesetzt, Schulen bestmöglich dabei zu unterstützen, wie ein
kompetenter Umgang mit dem Handy gelernt und gelehrt werden kann. Im
Jahr 2025 wird ein Schwerpunkt „kompetente Handynutzung“ in den
Schulen gelegt. Neben Fortbildungsveranstaltungen und
Schulveranstaltungen wurden den Pädagoginnen und Pädagogen sowie
Eltern nunmehr eine Auswahl an Informationsmaterialien zur Verfügung
gestellt, die von Expertinnen und Experten aus der Bildungsdirektion
in Zusammenarbeit mit Smartphonecoach Andrea Buhl-Aigner
ausgearbeitet wurden. Die Unterlagen stehen auf der Homepage der
Bildungsdirektion Niederösterreich unter http://www.bildung-
noe.gv.at/Schule-und-Unterricht/Handy-kompetente-Schule.html zum
Download bereit. Sie dienen auf der einen Seite zur Unterstützung in
der Kommunikation mit Eltern und geben auf der anderen Seite
wertvolle Tipps für den Unterricht. Zusätzlich sind weiterführende
Links und Angebote, die für Schulen und Eltern interessant und
spannend sind, angeführt. Neben den Informationen wird darüber hinaus
ein Best Practice Beispiel „Handy-freie Schule“ aus dem BG/BRG
Klosterneuburg zur Verfügung gestellt.
Die Veranstaltung in Baden ist ein zentraler Bestandteil der
Nationalen Strategie zur schulischen Gewaltprävention und
unterstreicht den hohen Stellenwert digitaler Bildungs- und
Präventionsarbeit in Niederösterreich. Die Fachstelle für
Gewaltprävention bietet ganzjährig Fortbildungen,
Informationsmaterial und Anlaufstellen für Fachkräfte in Schule und
Jugendarbeit.
Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH)
Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail
[email protected]





