Jugend Eine Welt unterstützt Lifegate-Rehabilitationszentrum für Kinder in Bethlehem

Wien/Beit Jala (OTS) – „Wir trauen dem Frieden noch nicht ganz und
fragen uns gleichzeitig
auch was kommt. Generell gilt es jetzt aber nach vorne zu schauen“ ,
berichtet Burghard Schunkert, verantwortlicher Projektpartner von
Jugend Eine Welt in Beit Jala , einer kleinen Stadt direkt neben
Bethlehem im Westjordanland. Dank der Unterstützung des
österreichischen Sozialministeriums hilft Jugend Eine Welt im Rahmen
von International Partnerships Austria dem dort angesiedelten
Lifegate-Rehabilitationszentrum. Kinder mit Behinderung erhalten in
der Einrichtung die für sie notwendige medizinische Versorgung sowie
Therapien. Den Familien wird bei der Beschaffung wichtiger
Hilfsmittel wie Brillen, Hörgeräte, Rollstühlen und Gehhilfen unter
die Arme gegriffen.

40 Kinder erhalten wichtige Therapien
„Die letzten Monate bei uns im Lifegate-Rehabilitationszentrum
verliefen ausgeglichen und ohne jegliche Störungen. Unsere
umfangreiche Reha- und Förderarbeit konnte wie auf einer behüteten
Insel geschehen und gestaltet werden“ , erzählt Schunkert. Im von ihm
geleiteten Förderkindergarten werden täglich rund 40 Kinder mit
unterschiedlichsten Behinderungen im Alter zwischen drei und sechs
Jahren betreut. Abgestimmt auf ihre individuellen Bedürfnisse
erhalten die Mädchen und Buben verschiedene Behandlungen wie Ergo-,
Physio-, Hydro-, Sprach- oder Snoezelen Therapie. Das Förderziel ist
es, die Kinder bei Alltags-Aktivitäten wie Essen, Trinken, Bewegen,
Sprechen, Körperhygiene etc. bestmöglich zu unterstützen. „Das gibt
den jungen Menschen Sicherheit und lässt sie – ihrem jeweiligen Alter
entsprechend – größtmöglich selbstständig aktiv sein“, führt der
Jugend Eine Welt-Projektpartner aus.

Hoffnung in schwierigen Zeiten
Die sich immer prekärer gestaltenden Lebensbedingungen im
Westjordanland gehen allerdings auch nicht an Lifegate spurlos
vorbei. „Viele Eltern können ihren kleinen Anteil an den monatlich
entstehenden Kosten für ihre Kinder nicht mehr zahlen. Das liegt auch
daran, dass größtenteils Väter, die im Tourismus oder in Israel
arbeiten, ihren Job verloren haben. Deswegen im Stich gelassen wird
aber kein Kind “, betont Schunkert. Lifegate bleibt weiterhin für die
Kinder ein behüteter Ort, der Sicherheit und Vertrauen bietet. „In
schwierigen Zeiten Menschen nicht die Hoffnung zu nehmen, aber
realistisch die Situation einzuschätzen, sich über auch kleine
Entwicklungsschritte zu freuen und sie immer wieder zur Mitarbeit zu
motivieren, das ist eine Gabe, die wir in vielen Elterngesprächen
benötigen“ , so Schunkert. „Wir sind dankbar für alles, was geht und
was wir haben! Aber wir brauchen dringend zusätzliche Unterstützung.“

Bitte helfen Sie!
Unabhängig davon befindet sich mit dem „Sinnesgarten“ auf dem
Nachbargrundstück des Lifegate-Rehabilitationszentrums das nächste
Projekt bereits im Bau, und es wäre sehr wichtig, dass dieser auch
fertiggestellt werden kann. Der neue Rollstuhl-Ballspielplatz ist
bereits mit Freude eingeweiht worden. „Unsere Projektpartner bei
Lifegate leisten täglich unglaubliche Arbeit. Die glücklichen
Gesichter und die sichtbaren Fortschritte sind der beste Beweis.
Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende und geben Sie den Kindern und
ihren Eltern weiter Hoffnung“ , appelliert Jugend Eine Welt-
Geschäftsführer Reinhard Heiserer anlässlich des „Internationalen Tag
der Menschen mit Behinderung“ am 3. Dezember.

Jugend Eine Welt-Spendenkonto: AT66 3600 0000 0002 4000 |
Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden | Spenden sind
steuerlich absetzbar!

Weitere Infos: www.jugendeinewelt.at