Wien (OTS) – Der Rechnungshof (RH) warnt: Kinder und Jugendliche an
Schulen sind
nach wie vor unzureichend vor Gefahren wie Fake News, Cybermobbing
und sexueller Belästigung geschützt. Präventionsmaßnahmen werden zu
wenig genutzt, Lehrkräfte unzureichend geschult. Die Grünen fordern
daher, die Empfehlungen des RH endlich konsequent umzusetzen.
„Der Rechnungshof legt schonungslos offen: Schulen sind nicht
ausreichend vorbereitet, Lehrkräfte und Schulleitungen werden beim
digitalen Schutz der Kinder im Stich gelassen. Es ist dringend
notwendig, die Empfehlungen des Rechnungshofs umzusetzen und unsere
Kinder wirksam zu schützen“, sagt die Bildungssprecherin der Grünen,
Sigi Maurer.
„Der Rechnungshof zeigt klar auf, wo die Defizite liegen. Wir
brauchen flächendeckende Schulungen, eine sichtbare Bekanntmachung
bestehender Präventionsangebote und verpflichtende Weiterbildungen
für Lehrkräfte. Nur so können wir Kinder und Jugendliche im digitalen
Raum wirklich schützen“, betont Maurer.





