FPÖ – Kolm: „Prognosen sind kein Grund zur Euphorie – Klimapolitik birgt Inflationsrisiken“

Wien (OTS) – Als „unzureichend und beschönigend“ bewertete heute die
FPÖ-
Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm die aktuellen
Wirtschaftsprognosen von WIFO und IHS. Der von der Regierung
verbreitete Optimismus sei angesichts der zugrundeliegenden Daten
nicht gerechtfertigt und verschleiere die tatsächlichen
Herausforderungen für den Standort Österreich.

Kolm relativierte die positiv dargestellten Zahlen: „Im Ergebnis
sehen WIFO und IHS für 2025 kein Wachstum. Ein Plus von 0,5 Prozent
übers ganze Jahr ist nichts, was man als Wachstum bezeichnen soll,
sondern besser als statistische Schwankung aufgrund der Lage der
Feiertage. Das ist nichts, worauf man sich als Regierung ausruhen
kann.“

Besonders kritisch sieht die Wirtschaftssprecherin die Prognosen
für das Folgejahr, deren Grundlage durch jüngste politische
Entscheidungen bereits untergraben werde. „Für 2026 prognostizieren
WIFO und IHS rund plus 1,0 Prozent an Wirtschaftswachstum. Ich
vermute, dass das Ergebnis im Rückblick wieder unter den Prognosen
liegen wird. Weil die Koalition hat mit den Grünen im ElWG gerade die
Klimaneutralität 2040 mit 2/3 Mehrheit verankert. Und damit ist für
2026 bereits die nächste inflationäre Teuerungsrunde
vorprogrammiert“, so die Warnung von Kolm.

Diese Politik behindere die wirtschaftliche Entwicklung und
schränke die Unternehmen ein. „Diese Regierung steht der
Handlungsfreiheit der Unternehmen im Weg. Anstatt die Betriebe mit
neuen Auflagen zu belasten, braucht es eine Politik der Entlastung,
des Bürokratieabbaus und der standortfreundlichen Rahmenbedingungen.
Es ist Zeit für eine realistische Wirtschaftspolitik, die den
Wohlstand in Österreich sichert und fördert“, betonte Kolm.