Wien (OTS) – Die FPÖ Wien hat heute, Mittwoch, im Rahmen einer
Pressekonferenz im
Rathaus Kritik an der Wirtschaftspolitik der Stadtregierung geübt.
Der nicht amtsführende Stadtrat und Wiener FPÖ-Landesparteichef
Dominik Nepp forderte Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen
Wirtschaft. Wiens 100.000 Klein- und Mittelbetriebe (KMU) würden
unter der derzeitigen wirtschaftlichen Situation leiden. Viele
wüssten nicht mehr, „wie sie ihre Miete zahlen sollen“. Ein Drittel
aller Insolvenzverfahren in Österreich würden auf Wien fallen, so
Nepp. Der öffentliche Sektor würde die Privatwirtschaft verdrängen.
Familienbetriebe müssten um ihre Existenz kämpfen und der
„Wirtschaftsmotor Wien stillstehen“.
Man habe Punkte zur Lösung erarbeitet und wolle im kommenden
Gemeinderat auch dementsprechende Anträge einbringen. Es brauche eine
„politische Vertretung für den Mittelstand“, einen funktionierenden
Kapitalmarkt für KMUs und qualifizierte Fachkräfte. Der Wiener FPÖ-
Landesparteichef forderte außerdem eine Senkung der Fernwärmepreise
sowie einen „Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik“ inklusive
Sprachstandfeststellung im Alter von drei Jahren und verpflichtende
Deutschkurse. Damit wolle die Wiener FPÖ eine „Wirtschaftsoffensive
starten“. Es brauche „eine Politik die Leistung und Unternehmertum
fördert“, so Nepp abschließend.
Weitere Informationen: FPÖ-Klub Wien, Pressestelle, Tel.: 01/4000
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