Wien (OTS) – Ein tot in einem See treibender Umweltlandesrat führt
Simon Morzé und
Marlene Hauser am Dienstag, dem 20. Jänner 2026, um 20.15 Uhr in
einer ORF-1-Premiere sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON in
einem neuen Film der erfolgreichen ORF-Landkrimi-Reihe erstmals nach
Osttirol. Bei der Suche nach Hinweisen rund um die Todesumstände
wirbelt das neue Duo den „Schnee von gestern“ in einer verschrobenen
Dorfgemeinde gehörig auf. Für den von David Wagner nach einem
Drehbuch von Ivo Schneider inszenierten sowie von ORF und ZDF
koproduzierten Fall rund um einen Ort auf der Suche nach einer
Zukunftsperspektive und alte Schuld standen im November und Dezember
2023 auch Johann Wolfgang Lampl, Michael Rotschopf, Fanny Krausz,
Gerhard Liebmann, Kristina Sprenger, Johanna Orsini, Ferdinand
Seebacher u. a. in Lienz, Schlaiten und Kals am Großglockner vor der
Kamera.
Simon Morzé: „Geflecht aus alten Geschichten, Geheimnissen und
Spannungen“
„Martin Steiner ist ein Ermittler, der seinen Job liebt und sehr
ernst nimmt. Er ist keiner, der laut auf den Tisch haut, sondern eher
jemand, der genau hinschaut und hinhört. Gerade im Zusammenspiel mit
Melanie Grandits entsteht da eine gute Dynamik – manchmal führt das
zu Konflikten, aber genau das macht es spannend“, sagt Simon Morzé
über seinen Landkrimi-Charakter. Weiters zum Film: „Sagen wir mal so:
Es bleibt nicht bei einem scheinbar einfachen Fall. Meine Figur gerät
ziemlich schnell in ein Geflecht aus alten Geschichten, Geheimnissen
und Spannungen innerhalb einer Dorfgemeinschaft. Je tiefer er und
seine Kollegin graben, desto klarer wird, dass hier vieles schon
lange unter der Oberfläche brodelt, was ihn auch persönlich ganz
schön herausfordert.“ Worauf sich das Publikum freuen darf: „Auf
einen Krimi mit viel Atmosphäre. Die Landschaft spielt fast eine
eigene Rolle, wunderschön, aber auch rau und unheimlich. Dazu kommen
starke Figuren, eigenwillige Dorfbewohner:innen und eine Geschichte,
die sich Zeit nimmt, sich zu entfalten. In der ersten Hälfte baut
sich die Spannung langsam auf, um dann in der zweiten Hälfte hat der
Film viel Action zu bieten.“ Zur Landkrimi-Reihe: „Ich finde
besonders spannend, dass die Landkrimis immer sehr stark mit ihrem
jeweiligen Ort verbunden sind. Jede Gegend, jede Geschichte hat ihren
eigenen Ton. Es geht nicht nur darum, wer der Täter ist, sondern auch
darum, wie Menschen miteinander leben, um ihre Konflikte. Die
Mischung aus Krimi und Gesellschaftsbild macht die Reihe für mich
interessant und als Schauspieler reizvoll.“
Marlene Hauser: „Spannung und Nervenkitzel an der Kante der
Fernsehcouch“
Über ihre Landkrimi-Rolle sagt Marlene Hauser: „Melanie Grandits kann
vieles besser als über ihre Gefühle reden. Was sie beispielsweise gut
kann: Schmähs liefern. Diese Rolle bedeutet mir viel, es war eine
große Ehre, sie zu spielen. Ich habe es gar nicht glauben können,
glaube es auch jetzt manchmal gar nicht, dass ich schon eine
Kommissarin spielen durfte.“ Auf die Frage, was im Osttirol-Film
„Schnee von gestern“ auf sie zukommt, sagt sie: „Eine schlaflose
Nacht in einem Wellnesshotel und das Eingeständnis, dass die Sorgen
um ihren Kollegen Martin Steiner vielleicht mehr sind als rein
beruflicher Natur.“ Das Publikum darf sich ihr zufolge auf „Spannung
und Nervenkitzel an der Kante der Fernsehcouch – und viel Schnee“
freuen. Über die Dynamik zwischen dem Ermittler-Team: „Das Duo
Steiner und Grandits macht aus, dass Rollenklischees ein bisschen
vertauscht sind – er ist der gutgläubige, emotionale, ein bisschen
naive Ermittler, sie die Grantlerin, die rational an Sachen
herangeht. Die Beziehung zwischen ihnen hält sich dadurch die Waage.“
Außerdem zur Landkrimi-Reihe: „An der Landkrimi-Reihe ist super, dass
die Vielseitigkeit Österreichs zeigt, obwohl es so ein kleines Land
ist. Und deswegen finde ich es ganz toll, dass das in Form einer
Krimi-Reihe abgebildet wird.“
Mehr zum Inhalt
Im Tristacher See bei Lienz in Osttirol schwimmt eine männliche
Leiche. Bei dem Toten handelt es sich um den Tiroler Umweltlandesrat
Konrad Schett, der allem Anschein nach ertrunken ist und laut
Obduktion Alkohol im Blut hatte. Schett war nach einem Termin mit den
Finanzlandesräten aller Bundesländer auf dem Weg in ein Osttiroler
Seitental – nach Inner Ainöd, wo er allerdings nie angekommen ist.
Der Fall ruft Chefinspektor Martin Steiner (Simon Morzé) und
Chefinspektorin Melanie Grandits (Marlene Hauser) auf den Plan,
obwohl zunächst gar nicht sicher ist, ob es sich um einen Mordfall
handelt. Als sich herausstellt, dass Schett nicht betrunken in den
Tristacher See gefallen ist, sondern bereits tot war, als er
hineingeworfen wurde, wird es für die beiden richtig mühsam. Die
Ermittlungen führen zunächst Martin und später auch Melanie nach
Inner Ainöd, eine verschrobene und raue Dorfgemeinde, in der die
Uhren offenbar noch anders gehen. Eine Gemeinde, die seit Langem
darum kämpft, dass die letzten Bewohnerinnen und Bewohner nicht auch
noch absiedeln.
Der Landkrimi „Schnee von gestern“ ist eine Koproduktion von ORF, ZDF
und Dor Film, mit Unterstützung von FISA+, Fernsehfond Austria und
Cine Tirol.
Patricia Aulitzky und Dominik Raneburger am 3. Februar rund um einen
„Tod in Tirol“ im Landkrimi-Einsatz
Regisseurin Mirjam Unger schickt Patricia Aulitzky und Dominik
Raneburger am Dienstag, dem 3. Februar 2026, um 20.15 Uhr in einer
ORF-1-Premiere sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON bereits zum
dritten Mal auf gemeinsame Landkrimi-Spurensuche, diesmal rund um
einen „Tod in Tirol“, und Aulitzky dabei in einen komplexen
Undercover-Einsatz zu einer Bande, die Tirol mit Rauschgift flutet.
Die Gefahr lauert dabei näher als zunächst vermutet. Bereits
abgedreht sind mit „Steirerbiest“ (AT) und „Steirerhass“ (AT)
außerdem zwei neue Landkrimi-Fälle aus der Steiermark sowie „Die Kuh,
die weint“ (Kärnten) und „Der Todesengel“ (Niederösterreich).
ORF-Landkrimis auf ORF ON streamen
Der erste Osttirol-Fall „Schnee von gestern“ steht bereits 24 Stunden
vorab auf ORF ON zur Verfügung, wo auch weitere Filme der beliebten
ORF-Landkrimi-Reihe gestreamt werden können.





