Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 31. Jänner 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:
Assistenzhund darf nicht ins Gericht
Frau Q. ist seit ihrer frühesten Jugend schwer zuckerkrank und
rund um die Uhr auf ihren Assistenzhund angewiesen. Nun wollte Frau
Q. in Linz mit ihrem Hund das Gerichtsgebäude in einer privaten
Angelegenheit betreten und wurde abgewiesen, da laut Hausordnung
Hunde das Gerichtsgebäude nicht betreten dürfen. Erst nach mehreren
Telefonaten wurde ihr der Zutritt mit Hund letztlich doch gestattet.
Mittlerweile ist diesbezüglich auch die Hausordnung des Gerichts
geändert worden. Betroffene berichten immer wieder, dass sie Probleme
haben, mit sogenannten Assistenzhunden öffentliche Einrichtungen zu
betreten. Volksanwältin Gaby Schwarz hat dies nun zum Anlass genommen
nachzufragen, warum nach wie vor keine einheitliche österreichweite
Regelung vorliegt.
Kein Seezugang
Frau H. hatte sich schon einmal an die Volksanwaltschaft gewandt.
Damals beklagte die gehbehinderte Pensionistin, dass es ihr besonders
schwer gemacht wird, das Amalienbad in Wien-Favoriten zu betreten.
Dieses Problem konnte mittlerweile gelöst werden, doch nun möchte
Frau H. in die Seestadt nach Aspern ziehen, da diese angeblich im
gesamten Gebiet barrierefrei gestaltet worden ist. Frau H. würde dort
aber auch gerne im See baden gehen. Doch es gibt ein Problem: Ein
barrierefreier Zugang in den See liegt nicht vor und bisher hat man
seitens der Stadt Wien auch keinerlei Anstalten gemacht, dies zu
ändern. Frau H. hat sich nun an die Volksanwaltschaft gewandt, da sie
nicht akzeptieren will, dass es für Menschen mit Behinderung nicht
möglich ist, dort im See schwimmen zu gehen.
Love Scammer
Frau S. matcht auf Tinder mit einem Mann. Er gibt an, ein in
Italien lebender Schwede zu sein und schlägt vor, auch abseits von
Tinder zu schreiben. Sie SMSen, WhatsAppen, telefonieren wochenlang.
Der angebliche Bauingenieur meldet sich jeden Abend und schreibt ihr
jeden Morgen – er ist ihr Traummann. Doch dann gibt es einen Unfall
mit einem Kran. Der „Traummann“ schreibt, dass er für den Schaden
aufkommen muss. Es geht um viel Geld: mehrere zehntausend Euro. Den
größten Teil der Summe hätte er, lediglich 15.000 Euro würden fehlen.
Er bittet sie, ihm Geld zu schicken. Die verliebte Frau S. ist bereit
dazu. In letzter Sekunde kann eine Freundin sie davon abhalten. Jetzt
will Frau S. den Schwindel aufdecken. „Bürgeranwalt“ begleitet sie
auf diesem Weg.





