„Report“: ÖVP – Glückt der Neustart?

Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
3. Februar
2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

ÖVP: Glückt der Neustart?

Rund ein Jahr nach Amtsantritt stecken Bundeskanzler Christian
Stocker und die Kanzlerpartei ÖVP im Tief: Wirtschaftslage und
Umfragewerte sind schlecht, die Arbeitslosigkeit hoch, das Vertrauen
schwindet. In seiner ersten großen Kanzlerrede versuchte Stocker nun,
Kurskorrektur und Aufbruch zu signalisieren. Glückt das – oder
spaltet die Volksbefragung zur Wehrpflicht die Regierung? Und kommen
nun wirklich die notwendigen Reformen? Der „Report“ zeichnet nach,
welche politischen Entscheidungen, internen Konflikte und personellen
Baustellen zur aktuellen Lage beigetragen haben. Und wie die ÖVP
versucht, aus der Misere zu kommen. Vanessa Böttcher und Alexandra
Nöbauer berichten.

Dazu live im Studio: ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti

Kampf für den Standort

Im Jahr 2025 haben durchschnittlich 19 Unternehmen pro Tag
Insolvenz angemeldet – die wirtschaftliche Lage bleibt für viele
Betriebe weiter angespannt. Besonders betroffen war der Handel. Die
Herausforderungen kennt auch das nachhaltige Modelabel Zerum: Die
Filiale in Innsbruck musste schließen, die Produktion wurde nach
Ungarn ausgelagert. Vor anderen Hürden steht die energieintensive
Industrie – ihr setzt nach wie vor der hohe Strompreis massiv zu.
Alle 15 Minuten beobachtet man bei Heinzelpaper in Laakirchen den
Strommarkt. Bei starken Preisschwankungen werden die Maschinen sofort
abgedreht. Die Regierung versucht auf die schwierige Gemengelage zu
reagieren. Doch kann damit der Wirtschaftsstandort Österreich wieder
attraktiviert werden? Sophie-Kristin Hausberger und Miriam Ressi
haben recherchiert.

Vor verschlossenen Türen – Rückschlag für ukrainische
Kriegsflüchtlinge

Das letzte große Aufnahmezentrum für Kriegsflüchtlinge aus der
Ukraine in Wien-Hietzing steht vor der Schließung. Hintergrund ist
der Streit zwischen Wien und dem Bund um die Erstversorgung der
Vertriebenen. Auf der Strecke bleiben traumatisierte Menschen, die
bei ihrer Erstankunft in Österreich künftig in die Notschlafstellen
ausweichen müssen, wenn es keine Aufnahmezentren mehr gibt – und das
im schlimmsten Winter seit Beginn des Angriffskrieges. Werden sich
Innenministerium und die Stadt Wien angesichts der Notlage noch
einig? Und wie geht es den 85.000 Ukrainerinnen und Ukrainern, die
mittlerweile in Österreich leben? Viele sind dankbar, befürchten
aber, dass die Hilfsbereitschaft im Gastland ermüden könnte. Sabina
Riedl berichtet.