Internationale Konferenz: Medienfreiheit ohne Grenzen?

Wien (OTS) – Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Menschenrechte sind
mittlerweile
auch in EU-Mitgliedsstaaten mit illiberalen Regierungen konfrontiert,
die das demokratische Gefüge zunehmend aus den Angeln heben. In
diesem Zusammenhang müssen vor allem Ungarn, die Tschechische
Republik sowie die Slowakei besondere Beachtung finden. „Im Hinblick
auf die Entwicklungen in unseren Nachbarstaaten sehen wir es als
wichtige Aufgabe“, erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär von
Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, “ journalistische Medien auch
im eigenen Land gegen Angriffe, Diffamierungen und ökonomischen Druck
abzusichern.”

Am Freitag, 20. Februar 2026, lädt Reporter ohne Grenzen (RSF)
Österreich unter dem Titel „Medienfreiheit ohne Grenzen?“ zu einer
internationalen Konferenz. In Kooperation mit dem Institut für
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
widmet sich die öffentlich und kostenfrei zugängliche
Diskussionsveranstaltung dem Erfahrungsaustausch über Bedrohungen von
Demokratie und Medienfreiheit sowie der Erörterung gemeinsamer
Strategien für eine resiliente Mediendemokratie. Unter der Moderation
von ROG-Vorstandsmitglied Barbara Tóth (Concordia-Preisträgerin 2025
in der Kategorie „Pressefreiheit“) erwarten die Teilnehmenden
spannende Beiträge von renommierten Vortragenden: Beata Balogová (
Chefkommentatorin, SME, Bratislava), Pavla Holcová (Chefredakteurin,
investigace.cz, Prag), Edit Inotai (Centre for Euro-Atlantic
Integration and Democracy, Budapest) und Antoine Bernard (Direktor
Advocacy und Rechtshilfe, RSF, Paris).

Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF)
Österreich, betont, dass ein grenzüberschreitendes Bewusstsein für
Medienfreiheit als konstitutives Menschenrecht immer wieder erkämpft
werden muss. „Sie ist fundamentale Voraussetzung für demokratische
Öffentlichkeiten. In einer Zeit, in der unabhängiger Journalismus in
zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten erheblichen politischen und
wirtschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt ist, bietet unsere
Konferenz eine Plattform für Austausch, Analyse und Netzwerkbildung
zwischen Medienschaffenden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft“, so
Hausjell abschließend.

Medienfreiheit ohne Grenzen?

Internationale Debatte zu Informationsrechten im Krisenfokus

Freitag, 20. Februar 2026, 14.00 – 18.00 Uhr

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der
Universität Wien, Währinger Straße 29, Hörsaal 2, 2. Stock, 1090 Wien

Konferenz in englischer Sprache – der Eintritt ist frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter: [email protected]

Weitere Informationen zu Konferenzprogramm und Vortragenden:

Konferenz: Medienfreiheit ohne Grenzen?

Medienfreiheit ohne Grenzen?

Datum: 20.2.2026, 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
der Universität Wien, Hörsaal 2, 2. Stock
Währinger Straße 29, 1090 Wien