dm will den Menschen „Lust an Zukunft“ machen

Salzburg/Wien (OTS) – Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums in Österreich
startet dm eine groß
angelegte Initiative „Lust an Zukunft“, um die Österreicherinnen und
Österreicher zur aktiven Mitgestaltung des gesellschaftlichen
Zusammenlebens anzuregen: Ehrenamtlich engagierte Menschen erhalten
eine breite mediale Plattform, um über ihr Engagement zu erzählen und
so anderen Lust zu machen, selbst aktiv zu werden. Darüber hinaus
werden Vereine und Organisationen sichtbar gemacht und prämiert, die
auf Freiwilligenarbeit bauen. „Lust an Zukunft“ knüpft an die
innerbetrieblichen Grundhaltungen an, wonach jeder Mitarbeitende zur
aktiven Mitgestaltung in der Wirtschaftsgemeinschaft dm eingeladen
ist.

dm drogerie markt feiert heuer sein 50. Jubiläum in Österreich –
1976 wurde der erste dm Markt am Linzer Taubenmarkt eröffnet. „Kurz
zuvor war die Preisbindung für Kernsortimente der Drogerie gefallen –
ähnlich wie heute noch in Apotheken gab es bis dahin kaum
Preiswettbewerb zwischen den Drogisten. Die Drogerien waren kleine
Läden mit einer Bedientheke, an der die gewünschten Produkte
ausgegeben wurden. Dementsprechend war das dm Konzept, das die
Gründer Götz Werner und Günter Bauer damals nach Österreich brachten
und das den Fachhandel in Richtung Diskont und Selbstbedienung
weiterentwickelte, eine echte Innovation“, berichtet Harald Bauer,
Vorsitzender der dm Geschäftsführung.

Darüber hinaus seien es aber insbesondere die Werte und
Grundhaltungen, die in der Wirtschaftsgemeinschaft dm den Unterschied
machen: „Die Gründer haben uns mitgegeben, dass Wirtschaft für den
Menschen da ist, nicht der Mensch für die Wirtschaft. Dass ein
Unternehmen mehr sein muss als Wachstum und Gewinnorientierung. Dass
wir ein Unternehmen schaffen wollen, das den Menschen in den
Mittelpunkt stellt – als Kunden, als Mitarbeiter und als Partner“,
betont Harald Bauer. „Unsere Philosophie und die dahinterstehenden
Haltungen waren in den 80er Jahren revolutionär und einzigartig und
sie haben bis heute nicht an Strahlkraft verloren. Auch unser Claim
,Hier bin ich Mensch. Hier kauf ich ein.‘ erinnert uns tagtäglich an
das Idealbild, wie wir uns als Menschen begegnen wollen.“ Die
ständige Arbeit an der Unternehmenskultur, an gemeinsamen Werten und
an Sinnstiftung begleite dm daher vom ersten Tag bis heute.

Zwtl.: Freude wecken, aktiv gestaltender Teil eines großen Ganzen zu
sein

7.200 Menschen sind heute Teil der dm Wirtschaftsgemeinschaft in
Österreich – dazu zählen auch Mitarbeitende in Karenz. „Gemeinsam
wollen wir Rahmenbedingungen entwickeln, die sicherstellen, dass sich
jeder gesehen fühlt, dass jedem sein Beitrag zu einem großen Ganzen
bewusst ist, dass sich jeder eingeladen fühlt, nicht nur
,mitzuarbeiten‘, sondern ,mitzugestalten‘. Die Freude daran, Teil
eines großen Ganzen zu sein, ein aktiv gestaltender Teil einer
Gemeinschaft zu sein – das möchten wir anlässlich unseres Jubiläums
auch nach außen tragen“, kündigt Harald Bauer an. Seit jeher werden
Jubiläen bei dm immer auch mit einer sozialen Initiative für die
Gesellschaft verbunden. „Zum 50. Geburtstag wollen wir aufzeigen, wie
wertvoll und wichtig es ist, das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten.
Nicht nur für andere, sondern auch, weil wir uns und unseren Kindern
damit eine Gesellschaft und eine Zukunft bauen, in der es sich gut
leben lässt, in der wir aufeinander achten, in der das Miteinander im
Mittelpunkt steht“, so Bauer.

Zwtl.: Viele negative Nachrichten trüben das Gefühl von
Selbstwirksamkeit

Wenn von Ehrenamt, bürgerschaftlichem Engagement oder
Freiwilligenarbeit die Rede ist, dann werde das oft sehr appellativ
und spaßbefreit als Notwendigkeit wahrgenommen: „In unserer
Initiative ,Lust an Zukunft‘ wollen wir einen völlig anderen Weg
gehen. Nach den seriellen Krisen der letzten Jahre haben viele
Menschen das Gefühl, nur mehr passiver Beifahrer im eigenen Leben zu
sein. Die vielen negativen Nachrichten verstellen den Blick darauf,
dass wir in ganz vielen Bereichen unser Leben, unser Zusammenleben
und einen großen Teil unserer Zukunftsgestaltung sehr wohl weiterhin
selbst in der Hand haben. Genau darauf wollen wir die Aufmerksamkeit
lenken: Wir wollen den Menschen das Gefühl von Selbstwirksamkeit
zurückgeben und dadurch eine Stimmung der Zukunftsfreude wecken“,
erläutert Harald Bauer die Zielrichtung der Jubiläums-Initiative.
„Wir wollen Lust machen, aktiv an der Gestaltung unser aller Zukunft
mitzuwirken. Und wir wollen zeigen: Wenn Du etwas zum Positiven
verändern willst, dann bist Du nicht allein – wir sind viele und in
Summe können wir unglaublich viel bewirken!“

Denn bürgerschaftliches Engagement sei weit mehr als eine
freiwillige Tätigkeit. „Wer sich engagiert, wird aktiver Mitgestalter
gesellschaftlicher Wirklichkeit. Die Erfahrung, mit dem eigenen
Handeln etwas bewirken zu können, gesehen zu werden, gebraucht zu
sein und konkrete Veränderungen anzustoßen, stärkt das Gefühl von
Selbstwirksamkeit und persönlicher Bedeutung. Bürgerschaftliches
Engagement verbindet damit auf besondere Weise das Wohl der
Gemeinschaft mit dem Wachstum des Individuums“, betont Harald Bauer.

Zwtl.: dm Mitarbeiter sind vielfältig im Ehrenamt aktiv

Um Lust am Mitgestalten zu wecken, wurde ein sehr unmittelbarer
und authentischer Weg gewählt: „Wir machen zukunftsoptimistische
Menschen sichtbar, die über ihr Engagement erzählen und so anderen
Lust machen, ebenfalls für sich ein Feld zu finden, in dem man sich
gestaltend engagieren will“, erläutert dm Geschäftsführer Thomas
Köck. In der ersten Phase der Kampagne stehen dm Mitarbeiter im
Vordergrund, die ehrenamtlich Essen auf Rädern ausfahren,
Müllsammelaktionen organisieren, Kindern beim Lernen helfen,
Besuchsdienste in Senioreneinrichtungen machen und vieles andere
mehr.

Für viele Menschen bei dm war der „mehr vom leben tag“ eine
Initialzündung in die Freiwilligenarbeit, schildert Thomas Köck: „Das
ist ein Tag pro Jahr, den dm jedem Mitarbeiter schenkt, der ihn für
ein soziales oder ökologisches Anliegen verwenden will. Wir haben ein
Netzwerk zu Organisationen aufgebaut, die auf ehrenamtliche Hilfe
bauen. Diese Organisationen sind wichtig, denn oftmals ist einer
allein zu wenig. Dann braucht es Vereine und Koordinatoren, die
Menschen zusammenbringen und organisieren. Und durch diese Kontakte
stehen den Mitarbeitern einfache Zugänge zur Verfügung.“

Engagierte Menschen machen durch ihr Tun Lust auf Mitgestalten

Über das ganze Jahr hinweg lädt dm Menschen ein, auf der Mitmach-
Plattform www.dm-LustanZukunft.at darüber zu erzählen, wo und warum
sie sich engagieren und was sie dabei erleben. „Diese Erlebnisse und
Engagements tragen wir mit einem breiten Feuerwerk an Kommunikation
in die Welt hinaus: Über Social Media, Kundennewsletter, Broschüren
an der dm Kassa, das ACTIVE BEAUTY Kundenmagazin oder Kooperationen
mit Radio- und TV-Sendern sowie Tageszeitungen machen wir die
Menschen sichtbar. Gleichzeitig laden wir die Bevölkerung ein, selbst
über unsere Mitmach-Plattform Teil der Initiative zu werden“,
erläutert Thomas Köck.

Zwtl.: Menschen und Organisationen miteinander in Kontakt bringen

Eine zweite Zielrichtung der Initiative geht in Richtung
Organisationen und Vereinen, die bürgerschaftliches Engagement in
besonders innovativer und wirksamer Weise fördern bzw. die für die
Erfüllung ihrer Aufgaben auf Freiwilligenarbeit bauen. „So wollen wir
den Menschen Lust an Zukunft und an Freiwilligenarbeit machen, indem
wir dem Einzelnen Anlaufstellen aufzeigen und diese Initiativen
bekannt machen“, so Köck.

Aus allen teilnehmenden Initiativen wählt eine Jury Ende August
50 Konzepte, die mit jeweils 5.000 Euro prämiert werden. „Im nächsten
Schritt sind im Herbst unsere Kunden eingeladen, aus einer Auswahl an
Konzepten ihr Lieblingsprojekt zu wählen, dessen Prämie verdoppelt
wird. Insgesamt steht somit ein breit angelegtes Kommunikationspaket
zur Verfügung, um NGOs und Ehrenamtliche zueinander zu bringen und
darüber hinaus ein Budget von über 250.000 Euro für die Prämierung
von Konzepten“, fasst Thomas Köck zusammen. Die außergewöhnlichsten
oder wirkungsvollsten Ideen werden über die Grenzen hinweg in den
zwölf Ländern der dm Ländergruppe bekannt gemacht. „Damit wollen wir
einen Beitrag leisten, dass gut funktionierende Ideen vielleicht auch
andernorts multipliziert werden“, berichtet Thomas Köck.

Zwtl.: Meilensteine aus 50 Jahre dm in Österreich

Bereits 1982 wurde die bis heute gültige dm Philosophie
formuliert: „Wir sehen die ständige Herausforderung, ein Unternehmen
zu gestalten, das die Bedürfnisse unserer Kunden veredelt, den
zusammenarbeitenden Menschen Entwicklungsmöglichkeiten bietet und
vorbildlich im Umfeld wirkt.“ Damit wurde das Individuum ins Zentrum
gerückt. Nach außen kam das später im neuen Claim ‚Hier bin ich
Mensch. Hier kauf ich ein.‘ zum Ausdruck, der 1994 ‚Große Marken –
kleine Preise‘ abgelöst hat.

1984 startete dm mit der Ausbildung von Lehrlingen. Heute ist das
Unternehmen der größte Ausbildner in den Berufen Drogist sowie
Kosmetiker und Fußpfleger und einer der größten Ausbildner unter den
Friseuren.

Ebenfalls im Jahr 1984 rüstete dm als erster Händler in
Österreich alle Märkte flächendeckend mit Scannerkassen aus – mit dem
Ziel, die Mitarbeiter zu entlasten und Ressourcen für die
Kundenberatung zu schaffen.

Schon 1986 entwickelte dm ein umfangreiches Bio-Sortiment und war
mit einem flächendeckenden Konzept frühzeitig Bio-Pionier im Handel –
lange bevor biologische Ernährung auch wirtschaftlich eine relevante
Größe wurde. Ähnlich gilt das für den Bereich der Naturkosmetik, wo
dm mit der dm Marke alverde NATURKOSMETIK und einem breiten Angebot
an Industriemarken klar Marktführer in Österreich ist.

Mit Dienstleistungen im dm friseur- und kosmetikstudio wurde seit
1987 die Möglichkeit geschaffen, den Kunden auf einer neuen Ebene
Fachexpertise und Beratung anzubieten, nämlich durch ausgebildete
Stylistinnen, Kosmetikerinnen und Fußpflegerinnen. Diese Kompetenz
und das Verwöhnerlebnis in den dm Studios ist auch heute ein ganz
starkes und einzigartiges Unterscheidungsmerkmal zum Mitbewerb im
Handel.

Seit der Inbetriebnahme des Verteilzentrums Enns im Jahr 1989
werden die Logistikprozesse bei dm intern gesteuert – verbunden mit
der Möglichkeit, die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter in den Märkten
zu verbessern, die Warenverfügbarkeit zu steigern und die Kosten
sowie den ökologischen Fußabdruck zu optimieren.

Ein ganz wichtiger Meilenstein in der dm Geschichte war der Fall
des Eisernen Vorhangs Ende der 80er Jahre. Die dm Geschäftsleitung
war überzeugt, dass das dm Konzept – nämlich der diskontierende
Fachmarkt, verbunden mit den Haltungen und Werten der dm Philosophie
– auch die Menschen in den Nachbarländern begeistern würde. Das war
1989 der Startschuss für die erfolgreiche Expansion in die heute elf
Verbundenen Länder der Ländergruppe. Mit rund 30.000 Mitarbeitern,
bald 2.000 Märkten und 6 Milliarden Euro Umsatz ist dm heute klarer
Marktführer im Verbreitungsgebiet der dm Gruppe Österreich und
Verbundene Länder. Die Marktforschung sieht dm auch regelmäßig als
Lieblingsdrogerie der Menschen im jeweiligen Land.

1994 wurde das Dauerpreis-Konzept eingeführt und im Laufe der
Jahre immer weiter geschärft. Bei dm wird darauf verzichtet, die
Menschen mit kurzfristigen Angeboten in die Filiale zu locken und mit
Einmaleffekten die Umsätze nach oben zu treiben. Eine Auswertung im
Herbst letzten Jahres hat gezeigt, dass die Produkte in den dm
Regalen seit durchschnittlich 23 Monaten nicht preiserhöht wurden –
in Zeiten erhöhter Inflation eine hochrelevante Leistung für die
Kunden.

Seit 1995 punktet dm außerdem mit dm exklusiven Marken: u. a.
alverde NATURKOSMETIK, Balea, babylove, Dontodent und SUNDANCE –
insgesamt werden heute 31 Eigenmarken mit rund 4.500 Artikeln in
praktisch allen Sortimentsbereichen geführt.

2003 wurde mit der ACTIVE BEAUTY Vorteilswelt das erste dm
Stammkundenprogramm gegründet. Seit 2014 können die Kunden rund um
die Uhr im dm Online Shop einkaufen, seit 2021 auch in der Mein dm-
App. Der stationäre Einkauf und digitale Serviceleistungen sowie
Zustellservices werden im Sinne eines Omni-Channel-Retailing-
Konzeptes eng ineinander verzahnt.

Wichtige Anliegen bei dm sind zudem die Verkleinerung des
ökologischen Fußabdrucks und das Angebot ökologischerer Alternativen
im Sortiment. 2017 wurde mit Unterstützung namhafter Institutionen
und Organisationen aus dem Umweltschutzbereich das System der grünen
Etiketten am dm Regal etabliert: Diese zeigen den Kunden auf einen
Blick, wie sie ihren Einkauf verantwortungsbewusster gestalten
können.

2018 hat dm als erster Drogeriefilialist in Österreich
Nachfüllstationen für Bio-Waschmittel und Bio-Geschirrspülmittel
eingeführt. Das war insbesondere auch eine wichtige Maßnahme der
Bewusstseinsbildung für die Bedeutung von Verpackung als wertvolle
Ressource in der Kreislaufwirtschaft.

Seit 2010 bezieht dm ausschließlich Strom aus erneuerbarer
Energie. 2022 konnten im dm dialogicum in Salzburg und im
Verteilzentrum Enns die Gashähne abgedreht werden, Heizung sowie
Kühlung wurden auf Wärmepumpen und Solarenergie umgestellt. Auch in
rund 80 Prozent der Märkte ist es bereits gelungen, auf fossile
Energieträger zu verzichten.

2024 wurde ein ehrgeiziges Programm in Richtung Intermodalverkehr
gestartet, um Transporte auf langen Distanzen auf die Schiene zu
verlagern. Und seit einigen Wochen werden die rund 100 dm Märkte in
Wien praktisch ausschließlich abgas- und lärmfrei mit E-LKW
beliefert.

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