Wien (OTS) – Für den freiheitlichen Geld- und Währungssprecher NAbg.
Alexander
Petschnig ist die Entscheidung der Schweizer Bevölkerung, Bargeld
künftig in der Verfassung zu verankern, ein starkes Signal für
finanzielle Freiheit und demokratische Selbstbestimmung. In einer
Volksabstimmung haben sich rund 73 Prozent der Stimmbürger dafür
ausgesprochen, die Bargeldversorgung auf die höchste rechtliche Ebene
zu heben. Für Petschnig zeigt dieses klare Votum, dass das Vertrauen
der Bürger in physisches Geld ungebrochen ist.
„Die Schweiz beweist damit, dass Bargeld keine nostalgische
Randerscheinung ist, sondern ein elementares Instrument der Freiheit.
Wer sein Geld bar hält, behält die Kontrolle über sein Eigentum –
unabhängig von technischen Systemen, Banken oder staatlichen
Zugriffsmöglichkeiten“, erklärte Petschnig.
Gerade im Lichte der aktuellen Diskussionen in der Europäischen
Union sei dieser Schritt besonders bemerkenswert. Während die
Schweizer ihr Bargeld absichern, arbeitet die EU-Kommission gemeinsam
mit der Europäischen Zentralbank an Projekten wie dem digitalen Euro
und neuen Schuldeninstrumenten. „In Brüssel wird über
programmierbares Geld, digitale Zentralbankkonten und immer neue
Schuldenmodelle wie Eurobonds diskutiert. Gleichzeitig fehlt der
politische Wille, das Bargeld rechtlich abzusichern. Diese
Prioritäten sind völlig falsch gesetzt“, so Petschnig.
Der freiheitliche Abgeordnete erneuerte daher die freiheitliche
Forderung, auch in Österreich das Bargeld in der Verfassung zu
verankern. „Wenn die EU ernsthaft Vertrauen schaffen will, muss sie
zuerst garantieren, dass Bargeld dauerhaft geschützt bleibt. Solange
diese Garantie fehlt, wird jeder digitale Euro von vielen Menschen
als Trojanisches Pferd wahrgenommen. Als potenzielles Instrument zur
Kontrolle von Zahlungsströmen.“
Petschnig betonte, dass wirtschaftliche Stabilität und Freiheit
nur auf einem klaren Fundament stehen können. Er fügt hinzu: „Die
Eidgenossen haben gezeigt, wie man finanzielle Souveränität schützt.
Österreich und Europa sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Bargeld
muss in die Verfassung. Und zwar jetzt und nicht irgendwann.“





