FPÖ – Kaniak: „Schwarz-Rot-Pink vernichtet den letzten Rest von Österreichs Pharmaindustrie“

Wien (OTS) – Der im Raum stehende Abbau von rund 100 Mitarbeitern
beim
Pharmakonzern Sandoz in Kundl sei für FPÖ-Gesundheitssprecher und
Vorsitzenden des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag.
Gerhard Kaniak die direkte Folge des wirtschaftlichen Totalversagens
der schwarz-rot-pinken Bundesregierung und des politischen Unwillens,
den Pharmastandort Österreich abzusichern.

„Wo bleibt eine ernsthafte Standortpolitik, die diesen Namen auch
verdient? Dieser Arbeitsplatzabbau ist die direkte Konsequenz der
wirtschaftsfeindlichen Politik dieser Verlierer-Koalition. Während
Milliarden in dubiosen NGOs, korrupten Staaten und ideologisch
motivierten Projekten versickern, erwürgen obendrauf noch eine
irrsinnige Sanktionspolitik, die Energiepreis-Explosion und eine
außer Kontrolle geratene Inflationspolitik unsere heimischen
Betriebe. Das ist ein Verrat am Standort Österreich!“, so Kaniak.

Diese Entwicklung sei besonders im Gesundheitsbereich fatal. Man
mache sich sehenden Auges von ausländischen Produktionsstätten
abhängig und ignoriere die Lehren aus der Corona-Krise, warnte der
FPÖ-Gesundheitssprecher. „Die Regierung setzt die
Versorgungssicherheit unseres Landes und auch Europas aufs Spiel. Wir
brauchen eine radikale Kehrtwende in der Standortpolitik: Sanktionen
beenden, Energiekosten senken, Bürokratie abbauen und eine
Pharmaoffensive starten! Für eine nachhaltige Medikamentenversorgung
ist eine grundlegende Reform des Preissystems erforderlich“, so
Kaniak, der bereits mehrmals vorgeschlagen hat, dass eine
grundlegende Reform des Preissystems, die endlich die
Versorgungssicherheit über den billigsten Einkaufspreis stellt,
vonnöten sei. So habe auch die Produktion in Österreich und Europa
mit einem entscheidenden Vorteil verbunden zu sein und dürfe nicht,
wie bisher, durch einen Preisdruck bestraft werden. „Zudem ist ein
neues, faires Spannenmodell für die gesamte Vertriebskette, das an
die Inflation angepasst ist, längst überfällig. Auch die
‚Notfallregelungen‘ zur Sicherstellung der Versorgung im Falle der
Nichtverfügbarkeit von Arzneispezialitäten müssen schleunigst
überarbeitet werden“, erinnerte Kaniak an eine bisherige Aussendung.

„Dazu ist diese Bundesregierung offensichtlich nicht fähig oder
willens. Es ist höchst an der Zeit, die österreichische Bevölkerung
raschest zur Urne zu rufen, um diesem Drama ein Ende zu setzen und um
den so bitter nötigen Systemwechsel herbeizurufen – für Österreich
und seine Bevölkerung!“, so Kaniak.