Wien (OTS) – Im Rahmen eines Medientermins präsentierten heute
Frauenministerin
Eva-Maria Holzleitner und Bildungsminister Christoph Wiederkehr
zusammen mit dem Bildungsexperten Daniel Landau, sowie den
Medienpartnern ORF und Puls 4 den österreichweiten Videowettbewerb
„Gewaltschutz ist #Männersache“.
Videowettbewerb für Schulklassen soll Bewusstsein gegen Gewalt an
Frauen stärken
Gewaltprävention, die Stärkung von Zivilcourage,
Gleichberechtigung und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung
– insbesondere durch junge Männer – stehen im Mittelpunkt dieser
Initiative. Der Wettbewerb lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein,
mit Kreativität und persönlichem Engagement starke Impulse gegen
Gewalt zu setzen und klare Haltung zu zeigen.
Teilnahme am Video-Wettbewerb ab der 7.Schulstufe möglich
Die Teilnahme ist für Schülerinnen und Schüler ab der 7.
Schulstufe möglich. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei
Alterskategorien (7.–9. Schulstufe und 10.–13. Schulstufe). Insgesamt
werden 16 Kurzvideos prämiert, die ab dem 25. November 2026 – dem
Start der internationalen „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ –im ORF
und auf den Sendern der ProSiebenSat.1 PULS 4-Gruppe sowie auf JOYN
ausgestrahlt werden. Somit erhalten die besten Beiträge ein breites
öffentliches Forum und setzen ein klares Zeichen für ganz Österrich.
Die Medienpartner ORF und die ProSiebenSat.1 PULS 4-Gruppe
unterstützen die Initiative durch die Ausstrahlung der Siegerbeiträge
während der Aktionswochen. Der Kooperationspartner REWE International
AG (BILLA, BIPA, PENNY, ADEG) wird für alle teilnehmenden Schulen ein
kleines Dankeschön bereitstellen.
Zeitlicher Ablauf:
– Präsentation der Initiative: 20. März 2026
– Start des Einsendezeitraums für den Videowettbewerb an Schulen: 9.
April 2026
bis 15. Juni 2026-Upload der Videos unter folgendem Link:
https://www.bmb.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/pwi/wb/gewaltistmaen-
nersache.html
– Jury-Begutachtung: Juli bis Oktober 2026
– Prämierung und Ausstrahlung: November 2026 während der „16 Tage
gegen Gewalt an Frauen“
Der Wettbewerb fördert an Schulen eine konstruktive
Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt, Rollenbilder, Zusammenhalt
und gegenseitige Rücksichtnahme. Schülerinnen und Schüler ab der 7.
Schulstufe bis 13. Schulstufe sind eingeladen, als Klasse, in
Kleingruppen oder klassenübergreifenden Teams, Kurzvideos von maximal
drei Minuten zu erstellen – unkompliziert mit dem Smartphone oder
anderen Aufnahmegeräten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag
für eine gewaltfreie Gesellschaft und inspirieren andere, sich
ebenfalls zu engagieren.
Inspirationsquelle für den bundesweiten Wettbewerb war die
erfolgreiche Social-Media-Kampagne und der Videowettbewerb der
BHAK/BHAS Fürstenfeld im Herbst 2025. Ausgangspunkt für das Projekt
war die verstärkte Konfrontation von Schülerinnen und Schülern mit
dem Thema „Gewalt an Frauen“ in den sozialen Medien und der Wunsch,
dieses gesellschaftlich relevante Thema sichtbar zu machen. Im Rahmen
eines gemeinsamen, fächerübergreifenden Unterrichts – insbesondere im
Fach Mediendesign – setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der
Problematik auseinander und entwickelten schließlich ein
Videoprojekt. In einem gemeinschaftlichen Schulprojekt entstanden
dabei unter anderem Drohnenaufnahmen und das Video „Gewalt an Frauen
– ist Männersache“. Ziel war es, öffentlich ein deutliches Zeichen zu
setzen und über soziale Medien einen nachhaltigen Beitrag zur
Sensibilisierung zu leisten.
Für die Prämierung der Beiträge konnte eine hochkarätige Jury
unter dem Vorsitz von Harald Krassnitzer und Daniel Landau gewonnen
werden. Sie vereint Persönlichkeiten aus Kunst, Medien, Bildung, der
Frauenberatung, dem Sozialbereich und dem öffentlichen Leben und
bringt dadurch eine vielfältige, interdisziplinäre Perspektive ein.
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner:
„Gewaltschutz ist kein ‚Frauenthema‘, sondern ein Auftrag an uns
alle. Es freut mich daher, dass wir gemeinsam mit dem
Bildungsminister und den Medienpartnern einen Weg gefunden haben,
schon Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich
intensiv und kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die heute
vorgestellte Initiative steht aber nicht isoliert für sich, sondern
als Teil eines ressortübergreifenden Plans, ein gewaltfreies Leben
für alle zu ermöglichen: Dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an
Frauen.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr:
„Der heute vorgestellte Video-Wettbewerb für Schülerinnen und
Schüler ab der 7.Schulstufe ist ein wichtiges Signal gegen Gewalt an
Frauen, denn diese hat weder in Klassenzimmern, noch sonst irgendwo
in unserer Gesellschaft einen Platz. Ich bin mir sicher, dass sehr
viele Schülerinnen und Schüler diese einmalige Gelegenheit ergreifen
werden, tolle Videos produzieren und sich so mit diesem so wichtigen
Thema auseinandersetzen werden. Ich bedanke mich sehr herzlich bei
allen Partnerinnen und Partnern, die dieses großartige Projekt
ermöglicht haben und freue mich auf zahlreiche Einsendungen!“
Bildungsexperte Daniel Landau:
„Das Video der BHAK Fürstenfeld hat mir wieder einmal sehr klar
vor Augen geführt, wie viel an enormen Potenzial bei den Schülerinnen
und Schülern im ganzen Land vorhanden ist.
Dieser Wettbewerb soll genau dieses Potenzial sichtbar machen.
Denn Schülerinnen und Schüler sollen zu diesem Thema gehört und
gesehen werden. Sie haben auch hierzu sehr viel zu sagen“
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Dem ORF ist ein
umfassender und kontinuierlicher Dialog mit der Jugend über das Thema
Gewalt ein wichtiges Anliegen. Wir unterstützen daher den
Videowettbewerb mit Berichten und mit der Ausstrahlung der
Siegervideos. Den Schülerinnen und Schülern wünschen wir für ihre
Arbeit Toi, toi, toi.“
Puls 4 Informationsdirektorin Corinna Milborn:
„Das Bewusstsein bei jungen Männern zu ändern, ist DER Schlüssel
beim Kampf gegen Gewalt an Frauen. Es ist uns eine Ehre, diese tolle
Aktion unterstützen zu dürfen. Wir freuen uns darauf, die
Siegervideos im Fernsehen zu zeigen und werden auf Joyn, wo besonders
Junge unterwegs sind, eine eigene Lane dafür einrichten.“
Jurymitglieder: Eser Akbaba, Alexandra Althoff, Renate Anderl,
Ute Bauer, Daniela Brodesser, Ali Dönmez, Petra Draxl, Monika Erb,
Markus Freistätter, Klaudia Frieben, Clar Gallistl, Oliver Das Gupta,
Nikolaus Habjan, Marcel Haraszti, Christine Haupt, Gabriele Heinisch-
Hosek, Nina Horaczek, Fadi Merza, Sonja Kato, Asli Kişlal, Tina
Knoll, Sandra Konstatzky, Anna Luca Krassnigg, Sebastian Kranner,
Gernot Kranner, Markus Kupferblum, Anita Lackenberger, Daniel Landau,
Ali Mahlodji, Pavo Marinkovic, Albert Mattes, Regine Maties, Corinna
Milborn, Doris Neuhofer, Cornelius Obonya, Jürgen Partaj, Carolin
Pienkos, Eva Plaz, Elisabeth Potzmann, Ina Regen, Jennifer Resch,
Ulrike Repolusk, Marie Rötzer, Stefan Ruzowitzky, Herbert Sasshofer,
Oliver Scheiber, Alina Stein, Barbara Stöckl, Kristina Sprenger,
Georg Wacks, Doris Wagner, Lisa Zuckerstätter.
Link zum Video der BHAK/BHAS Fürstenfeld:
Upload-Link für Schülerinnen und Schüler:
https://www.bmb.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/pwi/wb/gewaltistmaen-
nersache.html





