Wien (OTS) – Österreich begeistert mit einer Naturvielfalt, die nicht
nur Erholung
bietet, sondern auch zur Gesundheit beiträgt. Ein entscheidender
Faktor dieser heilsamen Wirkung bleibt jedoch oft unbeachtet, obwohl
er uns überall umgibt: die Luft, die wir atmen. Ob am Wasserfall, im
Bergwald, auf der Alm oder in den Tälern und Städten – sie prägt
unser Wohlbefinden stärker als vielen bewusst ist. Rund 50 Regionen
in Österreich tragen sogar offiziell den Titel „Luftkurort“ und
verfügen über ein ganz besonderes Klima. Aufenthalte im Freien in
diesen Gebieten fördern nachweislich die körperliche und seelische
Gesundheit.
Die aktuelle Dokumentation „G’sund in Österreich: Aufatmen – Wie
Lunge und Luft gesund bleiben“ mit Ärztin und Moderatorin Dr.
Christine Reiler beleuchtet am Montag, dem 30. März 2026, um 21.10
Uhr in ORF 2 und auf ORF ON die medizinisch relevanten Aspekte der
österreichischen Luftqualität und präsentiert neueste
wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen viele hierzulande gewonnen
wurden. Christian Kuglers Film erzählt die Geschichten von Menschen,
die durch schlechte Luft erkrankten – und von jenen, deren Gesundheit
sich durch die richtige Luftqualität deutlich verbessert hat.
Wie wertvoll gute Luft sein kann, zeigt etwa das Beispiel des
Oberösterreichers Helmut Steigersberger. Er wuchs mit der schweren
Lungenerkrankung Cystische Fibrose auf und erhielt 2001 eine
Spenderlunge. Heute zählt er zu den wenigen Menschen in Europa, die
seit fast 25 Jahren mit einem transplantierten Organ leben. Der
sportliche 50-Jährige verbringt so viel Zeit wie möglich in der Natur
und wandert mit Begeisterung in den Bergen. Gemeinsam mit anderen
Lungentransplantierten hat er sogar den Kilimandscharo bestiegen. Als
nächstes Ziel wartet der höchste Berg Südamerikas.
Doch nicht nur Menschen mit Lungenerkrankungen profitieren von
Bewegung in sauberer Luft. Stress, Bewegungsmangel und sitzende
Tätigkeiten führen dazu, dass viele das richtige Atmen verlernen. Ein
Spaziergang oder eine Laufrunde im Freien ist daher oft die beste
Atemtherapie. Selbst Singen kann Beschwerden von Asthma- oder sogar
Lungenkrebspatientinnen und -patienten lindern. Christine Reiler
macht den Selbstversuch und singt mit Betroffenen.
Wir verbringen den Großteil unseres Lebens in Innenräumen, wo die
Luftqualität meist deutlich schlechter ist als im Freien.
Innenraumluft besteht aus Luft, die von außen kommt, und einer
Vielzahl zusätzlicher Schadstoffe, die das moderne Leben mit sich
bringt – wie etwa Dämpfe von Druckern, Klebern, Lacken, Kerzen,
Kaminen oder Gasherden. Ein nicht unbeträchtliches Ausmaß der
Innenluft besteht auch aus verbrauchter Atemluft. Jeder einzelne
Atemzug transportiert all diese Stoffe in unseren Körper und
beeinflusst nicht nur die Lunge, sondern potenziell auch das
Immunsystem, die Psyche und die geistige Leistungsfähigkeit.
Durch moderne, immer dichtere Bauweisen hat sich die Problematik
in den vergangenen Jahrzehnten verschärft. Gleichzeitig gibt es heute
wirksame Möglichkeiten, Innenräume zu gesunden Rückzugsorten zu
machen. Während man im Freien Pollen und anderen Allergenen
ausgeliefert ist, lässt sich der Innenraum zu einem „Safe Space“
gestalten, in dem sich das Immunsystem erholen kann. Auch Luft aus
Bienenstöcken soll gesundheitsfördernd wirken. Christine Reiler hat
diese Therapie getestet. Wie es ihr ergangen ist, erfahren die
Zuseherinnen und Zuseher in der Sendung „G’sund in Österreich:
Aufatmen – Wie Lunge und Luft gesund bleiben“.
Service für hörbeeinträchtigtes Publikum
Die Sendung wird umfassend barrierefrei ausgestrahlt. Für die
gehörlosen und hörbehinderten Zuschauer:innen stehen im ORF TELETEXT
auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung. Zudem
wird die Sendung mit Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) angeboten
und live übersetzt – zu sehen auf ORF 2 Europe (via Satellit und
Kabel), ORF 2 W (in SD via Antenne) und auf ORF ON via Live-Stream.
Die barrierefreien Sendungen stehen auf on.ORF.at auch als Video-on-
Demand zur Verfügung.





