Wien (OTS) – „Wieder einmal wird bestätigt, dass Österreich bei den
Abgaben auf
Arbeit weiterhin im unrühmlichen internationalen Spitzenfeld liegt.
Das ist ein ernstes Problem für unseren Wirtschaftsstandort, für die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und vor allem für all jene
Menschen, die jeden Tag arbeiten und sich zu Recht erwarten, dass
sich Leistung auszahlt. 47,1 Prozent Lohnabgaben sind schlichtweg zu
viel. Die Senkung der Abgaben hat für NEOS absolute Priorität“, sagt
NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos zu den heute veröffentlichten
Zahlen der OECD, die bestätigen, dass die Lohnabgaben 2025 nur in
drei OECD-Ländern höher waren.
Aus Sicht von NEOS braucht Österreich endlich eine nachhaltige
Entlastung von Arbeit, um Beschäftigung zu fördern, Leistung
attraktiver zu machen und den Standort im internationalen Wettbewerb
zu stärken. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es
entscheidend, die richtigen Prioritäten zu setzen und Reformen nicht
weiter aufzuschieben.
Hoyos betont abschließend: „Österreich kann auf Dauer nicht
erfolgreich sein, wenn dem Faktor Arbeit immer mehr genommen wird.
Die Senkung der Lohnnebenkosten ist kein Wunschzettelpunkt, sondern
wirtschaftspolitische Pflicht. Deswegen werden NEOS sich in den
laufenden Budgetverhandlungen intensiv dafür einsetzen, den Spielraum
für echte Entlastung zu schaffen. An vorderster Stelle steht die
Senkung der Lohnnebenkosten.“





