FW-Langthaler: Wirtschaftsstandort Österreich steht am Abgrund – Regierung bleibt untätig!

Wien (OTS) – Die aktuelle Entwicklung ist ein wirtschaftspolitischer
Offenbarungseid der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung. Laut jüngsten Daten
denkt bereits jede sechste Firma daran, Österreich den Rücken zu
kehren. Hauptgründe sind explodierende Energie- und Lohnkosten sowie
eine erdrückende Bürokratie, die Unternehmen zunehmend die Luft zum
Atmen nimmt. Während andere Standorte entlasten, hat sich Österreich
durch steigende Kosten selbst aus dem Wettbewerb gedrängt.

Die Realität ist eindeutig: 85 Prozent der Betriebe befinden sich
im Sparmodus, Investitionen bleiben aus, Expansion findet kaum noch
statt. Statt Wachstum gibt es Stillstand und zunehmende Abwanderung.
Bestehende Strukturen werden noch genutzt, neue Geschäftsbereiche
entstehen jedoch zunehmend im Ausland.

Die präsentierte Industriestrategie ist ein zahnloser
Papiertiger. Ein Industriestromtarif ab 2027 kommt für viele Betriebe
zu spät. Gleichzeitig wächst der Staatsapparat weiter, während
Unternehmen unter Vorschriften und Auflagen ersticken.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler warnt: „Eine Hand gibt,
die andere nimmt – unter dieser Regierung wird den Betrieben mehr
genommen als je zuvor. Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, droht
eine massive Deindustrialisierung. Senkung der Lohnnebenkosten jetzt
– nicht irgendwann! Leistung muss sich wieder lohnen, sonst verliert
Österreich endgültig seine wirtschaftliche Substanz.“