FPÖ – Petschnig: „Letzter Triple-A-Verlust ist finanzpolitisches Fiasko – Verlierer-Koalition treibt Österreich in den Ruin!“

Wien (OTS) – Die Herabstufung der österreichischen Kreditwürdigkeit
durch die
Ratingagentur Morningstar DBRS von der Bestnote AAA auf AA (high)
stieß heute bei der FPÖ auf scharfe Kritik. Für FPÖ-Währungssprecher
NAbg. Alexander Petschnig sei dieser Schritt der letzte Stein in
einer langen Reihe von Downratings, die das Land seit Jahren
belasteten.

„Der Verlust des letzten Triple-A-Ratings ist der endgültige
finanzpolitische Offenbarungseid dieser rot-schwarz-pinken Verlierer-
Koalition. Während SPÖ-Finanzminister Marterbauer fleißig
Nebelgranaten wirft und die Lage schönredet, haben die
internationalen Märkte das Vertrauen in den Standort Österreich
längst verloren!“, kritisierte Petschnig. Als Hauptgrund für den
Verlust der Spitzenbewertung nannte die Ratingagentur die anhaltend
hohen Haushaltsdefizite sowie die steigende Staatsverschuldung, die
bis zum Jahr 2030 auf prognostizierte 85 Prozent des
Bruttoinlandsprodukts anwachsen solle. Angesichts der bevorstehenden
Budgetrede des SPÖ-Ministers Marterbauer warnte Petschnig vor einer
Fortsetzung dieser verfehlten Politik. Die Ankündigungen der
Regierung, das Defizit kosmetisch zu korrigieren, seien völlig
unzureichend und wenig ambitioniert.

„Marterbauers budgetäre Beruhigungspillen wirken nicht mehr. Die
nackten Zahlen lügen nicht: Ein Defizit von 4,2 Prozent ist kein
Betriebsunfall, sondern das direkte Ergebnis einer beispiellosen
Realitätsverweigerung. Österreich steht an den Finanzmärkten unter
kritischer Beobachtung. Jeder Prozentpunkt, den wir an Bonität
verlieren, kostet uns in Zukunft Millionen an zusätzlichen Zinsen –
Geld, das unseren Familien, Pensionisten und Betrieben direkt aus der
Tasche gezogen wird“, erklärte der FPÖ-Währungssprecher.

Um den drohenden finanziellen Absturz abzuwenden, forderte der
freiheitliche Abgeordnete eine radikale Kehrtwende in der
Finanzpolitik. Einsparungen müssten umgehend dort vorgenommen werden,
wo sie die österreichische Bevölkerung nicht direkt belasteten. „Wir
müssen den Sparstift endlich dort ansetzen, wo das Geld seit Jahren
hinausgeworfen wird: Bei der sündteuren Asylindustrie, den
überbordenden Förderungen, insbesondere für NGOs, im politischen
Günstlingssystem und so weiter! Unsere eigenen Bürger dürfen nicht
länger die Melkkühe für das Versagen der Regierung sein und die
Zinsen für deren finanzpolitisches Versagen blechen müssen!“, betonte
Petschnig abschließend.