Wien (OTS) – „Zuerst packeln die NEOS mit ÖVP und SPÖ den
Regierungsproporz im ORF
-Stiftungsrat aus, lassen Schwarz und Rot den ORF-Generaldirektor in
einem Sideletter ausdealen, ermöglichen so überhaupt erst diese
Wahlfarce letzte Woche und jetzt spielen sie die großen Kämpfer gegen
die parteipolitische Einflussnahme am Küniglberg. Das ist der Gipfel
der Heuchelei. Die Rosaroten leben für Macht und Posten nicht nur die
totale Unterwerfung unter den schwarz-roten Uraltfilz, sondern sind
auch dessen letzter Lebenserhalter! Diesen offen zelebrierten Verrat
an ihren Wählern können sie auch nicht mit noch so verzweifelten PR-
Aktionen zudecken“, so reagierte heute FPÖ-Mediensprecher NAbg.
Christian Hafenecker, MA auf die Pressekonferenz von NEOS-
Generalsekretär Hoyos sowie NEOS-Mediensprecherin Brandstötter und
gab den beiden einen Rat mit auf den Weg: „Der erste Schritt gegen
Postenschacher und Packelei ist es, nicht selbst dabei mitzumachen
und nicht immer am Tisch im finstersten Hinterzimmer dabeizusitzen.“
Dass die NEOS jetzt plötzlich, nachdem der übelste Postenschacher
der letzten Jahrzehnte um die ORF-Spitze vor aller Öffentlichkeit
durchgezogen wurde, mit einer ORF-Reform zur Entpolitisierung
hausieren gehen würden, stehe „dem unwürdigen Schmierentheater der
ORF-Generaldirektors-Inthronisierung“ in nichts nach: „Mit einer
‚Wahl‘ hat das nämlich genauso wenig zu tun wie die NEOS-Wortspenden
danach mit Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit – nämlich null, außer man
hängt eines nordkoreanischen Demokratieverständnis an, bei dem der
Gewinner schon im Vorhinein feststeht. Dass die Rosaroten endgültig
in ein Paralleluniversum abseits jeglicher Realität abgestürzt sind,
haben sie vor allem mit ihrer Behauptung gezeigt, der FPÖ gehe es nur
darum, den ORF zu zerstören: Dabei übersehen sie, dass der ORF genau
das gerade selber macht und die NEOS selbst mit den anderen
Systemparteien ganz vorne mit dabei sind.“
Für eine Reform des ORF von Grund auf stehe daher nur die FPÖ,
während die NEOS der Garant dafür sein würden, dass der Rundfunk
„weiter eine Systempropagandaanstalt im Umklammerungsgriff der
Einheitsparteien“ bleibe. „Das Scheinhearing vor der
Generaldirektorswahl war ein Offenbarungseid dafür. Ein verschlankter
Grundfunk ohne jegliche Zwangssteuer, ohne Privilegierung, ohne
Luxusgagen, ohne Regierungspropaganda und einseitige
Berichterstattung wird es nur mit einer freiheitlich geführten
Bundesregierung und einem Volkskanzler Herbert Kickl geben“, so
Hafenecker.





