Wien (OTS) – Wien (Österreichische Hagelversicherung, 23. Juni 2026):
Die
Österreichische Hagelversicherung veröffentlicht ihren
Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 . Es ist der erste
freiwillige und geprüfte Bericht nach dem „Voluntary Sustainability
Reporting Standard for non-listed Small and Medium-sized Enterprises“
( VSME ). Damit ist die Österreichische Hagelversicherung die erste
Versicherung in Österreich , die nicht der CSRD-Berichtspflicht
unterliegt und dennoch einen von KPMG, dem größten
Wirtschaftsprüfungsunternehmen Österreichs, geprüften
Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Die CSRD, die „Corporate
Sustainability Reporting Directive“, verpflichtet große Unternehmen
in der EU zu einer umfassenden und standardisierten Berichterstattung
über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen. Obwohl die
Hagelversicherung nicht unter diese Pflicht fällt, setzt sie damit
ein starkes, freiwilliges Zeichen: „Nachhaltigkeit, Transparenz und
Verantwortung sind für uns kein Zusatzprogramm, sondern Teil des
Kerngeschäfts“, bringt es Dr. Kurt Weinberger , Generaldirektor der
Österreichischen Hagelversicherung, auf den Punkt.
Klimarisiken erfordern Verantwortung
„Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort und kein Luxus. Als
Naturkatastrophenversicherer erleben wir täglich, was Klimawandel
konkret bedeutet: zerstörte Ernten, existenzbedrohte bäuerliche
Betriebe, steigende Risiken für die Landwirtschaft und eine wachsende
Bedrohung der Versorgungssicherheit – verschärft durch den
anhaltenden Bodenverbrauch. Wer, wenn nicht wir, muss hier glaubhaft
Verantwortung übernehmen? Für unsere Kundinnen und Kunden, für die
Landwirtschaft, für unsere Böden und für kommende Generationen“, so
Weinberger.
Vom Hagelversicherer zum internationalen Agrarversicherer
Der Bericht dokumentiert die Entwicklung der Österreichischen
Hagelversicherung vom heimischen Hagelversicherer zum international
tätigen Naturkatastrophen- und Tierversicherer. Heute ist das
Unternehmen in sieben Märkten tätig, betreut mehr als 73.000
Kundinnen und Kunden, versichert rund 4,8 Millionen Hektar Fläche und
haftet für eine Versicherungssumme von 13 Milliarden Euro. Der
Agrarversicherer bietet die umfassendste Produktpalette Europas an
und ist zugleich der größte Tierversicherer des Landes. Gleichzeitig
konnte mit der vollständig digitalisierten Schadensabwicklung die
durchschnittliche Abrechnungsdauer in den vergangenen 25 Jahren von
31 Tagen auf 1,8 Tage reduziert werden. „Rasche Hilfe hat für uns
oberste Priorität. Denn nur wer rasch hilft, hilft doppelt“, so
Weinberger.
Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit
Auch die Environmental, Social und Governance (ESG) Kennzahlen
unterstreichen den Anspruch des Unternehmens: Im Bürogebäude in Wien
wird zu 100 Prozent erneuerbarer Strom verwendet, 88 Prozent der
Mitarbeitenden legen ihren Arbeitsweg umweltfreundlich zurück und 74
Prozent der Nutzerinnen und Nutzer des Kundenportals erhalten die
gesamte Korrespondenz elektronisch. Darüber hinaus wurde die
Österreichische Hagelversicherung vom Finanzmagazin „Börsianer“
bereits zum sechsten Mal als Österreichs nachhaltigste Versicherung
ausgezeichnet.
Fünf Handlungsfelder – ein klares Ziel
Im Mittelpunkt des Nachhaltigkeitsberichts stehen fünf
Handlungsfelder: Kunden- und Produktverantwortung, umweltbewusster
Geschäftsbetrieb, nachhaltige Veranlagung, Mitarbeitende sowie
gesellschaftliches Engagement. Ein zentrales Anliegen bleibt der
Schutz fruchtbarer Böden. „Wenn wertvolle Äcker und Wiesen unter
Beton und Asphalt verschwinden, nehmen Überschwemmungsschäden
unweigerlich zu und wir verlieren unwiederbringlich
Produktionsflächen für heimische Lebensmittel. Das schwächt unsere
Versorgungssicherheit und macht uns abhängiger von Importen. Ein
Land, das sich nicht selbst ernähren kann, ist verletzbar. Von Beton
kann niemand abbeißen“, warnt Weinberger.
Transparenz schafft Vertrauen
Mit dem Nachhaltigkeitsbericht macht die Österreichische
Hagelversicherung ihr ökologisch, wirtschaftlich und sozial
verantwortungsvolles Handeln transparent. „Nachhaltigkeit heißt für
uns, heute so zu handeln, dass Landwirtschaft, Natur und
Versorgungssicherheit auch morgen eine Zukunft haben. Wer
Verantwortung ernst nimmt, muss sie messbar, transparent und
überprüfbar machen. Genau das tun wir mit diesem Bericht“, so
Weinberger abschließend.





