Wien (OTS) – Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Österreich
(SWV) hat beim
heutigen Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich
zentrale Anliegen für Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer
eingebracht und wichtige Erfolge erzielt. Im Mittelpunkt standen die
ersten Ergebnisse des laufenden Reformprozesses der Wirtschaftskammer
Österreich.
SWV-Präsident Bernd Hinteregger nutzte seine Fraktionserklärung,
um von der Bundesregierung echte Schritte im Bürokratieabbau
einzufordern und die Herausforderungen für Österreichs Betriebe
deutlich anzusprechen.
„Österreichs Unternehmen brauchen endlich spürbare Entlastungen
statt immer neuer Ankündigungen. Gerade Ein-Personen-Unternehmen und
KMU kämpfen täglich mit Bürokratie, steigenden Kosten und wachsender
Unsicherheit. Es ist höchste Zeit, dass Politik und Verwaltung
liefern und Reformen konsequent umsetzen“, betonte Hinteregger.
Ein besonderer Schwerpunkt des Wirtschaftsparlaments lag auf den
ersten Ergebnissen des laufenden Reformprozesses der
Wirtschaftskammer Österreich. Der SWV begrüßt den eingeschlagenen Weg
ausdrücklich und sieht darin eine große Chance, die Kammer
effizienter, moderner und näher an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder
auszurichten.
Für den Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband steht dabei klar
im Mittelpunkt, dass die Reformen vor allem jenen Betrieben
zugutekommen müssen, die das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft
bilden: den Ein-Personen-Unternehmen sowie den kleinen und mittleren
Unternehmen.
„Der Reformprozess darf kein Selbstzweck sein. Er muss zu
spürbaren Verbesserungen für die Betriebe führen. Weniger Bürokratie,
schnellere Verfahren, moderne digitale Services und eine
Interessenvertretung, die noch stärker an den Bedürfnissen von EPU
und KMU ausgerichtet ist. Dafür steht der SWV – und dafür stehe ich“,
so Hinteregger.
Außerdem betont der Wirtschaftsverband Präsident, dass eine
wesentliches Ziel im Reformprozess, die Verbesserung der
Wahlbeteiligung sein müsse – rund 25% Wahlbeteiligung seien ein
Warnsignal für die Interessenvertretung und müssten ernst genommen
werden um ein starkes politisches Verhandlungsmandat zu sichern.
Besonders erfreulich ist aus Sicht des SWV, dass mehrere vom
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband eingebrachte Anträge im
Wirtschaftsparlament mit breiter Mehrheit angenommen wurden. Dazu
zählen:
– Bürokratieabbau und Entlastung der Unternehmen
– Rechtssicherheit und Bestandsschutz bei Elektro-Dienstwägen
– Vereinfachungen für Unternehmen im Bereich des
Abfallwirtschaftsgesetzes
– Faire und verhältnismäßige Bedingungen für KMU bei öffentlichen
Auftragsvergaben
„Diese Beschlüsse sind wichtige Schritte für mehr
Wettbewerbsfähigkeit, Planungssicherheit und faire Marktbedingungen.
Gerade KMU und EPU brauchen weniger Hürden und mehr Unterstützung, um
sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können“, erklärte
Hinteregger.
In seiner Rede unterstrich der Wirtschaftsverband-Präsident
außerdem die Bedeutung weiterer Reformen für den Wirtschaftsstandort
Österreich. Neben einer konsequenten Entbürokratisierung forderte er
mehr Digitalisierung in der Verwaltung, ein eigenes Reformpaket für
Ein-Personen-Unternehmen, Planungssicherheit bei Investitionen, faire
Wettbewerbsbedingungen für KMU, eine offensive Fachkräftestrategie
sowie den raschen Ausbau erneuerbarer Energien.
Besonders wichtig sei nun, dass der eingeschlagene Reformkurs
innerhalb der Wirtschaftskammer konsequent fortgesetzt werde. Die
heute präsentierten ersten Ergebnisse des Reformprozesses seien ein
wichtiger Meilenstein, entscheidend werde jedoch sein, dass daraus
nachhaltige Effizienzsteigerungen und konkrete Mehrwerte für die
Mitgliedsbetriebe entstehen.
„Eine moderne Wirtschaftskammer muss sich laufend
weiterentwickeln. Der Reformprozess bietet die Chance, Leistungen zu
verbessern, Strukturen effizienter zu gestalten und die
Interessenvertretung noch stärker auf die Bedürfnisse von EPU und KMU
auszurichten. Der SWV wird weiterhin Garant dafür sein, dass Reformen
nicht auf dem Papier stehen bleiben, sondern bei den Betrieben
ankommen. Unser Maßstab ist nicht die Verwaltung, sondern der Nutzen
für die Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land“, so
Hinteregger abschließend.





