Transparenz bei Lebensmitteln stärken – Herkunft klar kennzeichnen

St. Pölten (OTS) – Die Landwirtschaftskammer NÖ begrüßt die aktuellen
Bestrebungen zur
Stärkung der Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln und unterstützt
den eingeschlagenen Weg zu mehr Transparenz entlang der gesamten
Wertschöpfungskette.

„Die klare Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln ist ein
entscheidender Schritt, um das Vertrauen der Konsumentinnen und
Konsumenten weiter zu stärken. Wer im Geschäft oder in der
Gastronomie einkauft, soll auf einen Blick erkennen, woher die
Produkte stammen. Das schafft Orientierung und ermöglicht bewusste
Kaufentscheidungen zugunsten regionaler Qualität“, betont die
Landwirtschaftskammer NÖ.

Zwtl.: Faire Rahmenbedingungen für die heimische Landwirtschaft

Die heimische Land- und Lebensmittelwirtschaft leistet mit ihren
hohen Standards in Qualität, Tierwohl und Nachhaltigkeit einen
wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Damit diese
Leistungen auch in Zukunft gesichert bleiben, braucht es faire
Rahmenbedingungen am Markt. „Unsere bäuerlichen Betriebe wirtschaften
auf höchstem Niveau. Diese Qualität muss auch sichtbar gemacht und
entsprechend honoriert werden. Eine transparente
Herkunftskennzeichnung stärkt nicht nur das Vertrauen, sondern auch
die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Produkte“, so die
Landwirtschaftskammer NÖ weiter.

Zwtl.: Praxisnahe Lösungen gemeinsam entwickeln

Positiv bewertet die Landwirtschaftskammer das gemeinsame
Bekenntnis aller Beteiligten – von der Landwirtschaft über die
Verarbeitung bis hin zur Gastronomie und zum Handel – praktikable
Lösungen zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Freiwillige
Initiativen wie „Gut zu Wissen“ oder „AMA-Genussregion“ tragen
wesentlich dazu bei, eine breite Akzeptanz zu erreichen. „Die
Gastronomie ist ein wichtiger Partner der regionalen Landwirtschaft.
Viele Betriebe setzen bereits heute bewusst auf heimische Produkte.
Dieses Engagement gehört sichtbar gemacht – einfach, unbürokratisch
und praxisnah“, hält die Landwirtschaftskammer NÖ fest.

Zwtl.: Einheitliche Kennzeichnung als Ziel

Ziel ist ein einheitliches und flächendeckendes System der
Herkunftskennzeichnung, das schrittweise umgesetzt wird und sich an
klaren, nachvollziehbaren Kategorien orientiert. Ein Modell wie „AT –
EU – Nicht-EU“ bietet dabei eine verständliche Grundlage für
Konsumentinnen und Konsumenten.

Zwtl.: Versorgungssicherheit stärken

Aus Sicht der Landwirtschaftskammer NÖ ist klar: Gerade in
geopolitisch unsicheren Zeiten gewinnt eine starke, regional
verankerte Lebensmittelproduktion weiter an Bedeutung. „Eine
leistungsfähige heimische Landwirtschaft erhöht die Resilienz unseres
Landes und reduziert die Abhängigkeit von internationalen
Lieferketten. Transparenz bei Lebensmitteln ist daher nicht nur eine
Frage der Information, sondern auch der Versorgungssicherheit“, so
die Landwirtschaftskammer NÖ abschließend.