Wien (OTS) – Als „Frontalangriff auf die heimische Landwirtschaft“
bezeichnete
heute der stellvertretende FPÖ-Sprecher für Land- und
Forstwirtschaft, NAbg. Albert Royer, die Budgetpläne der Verlierer-
Koalition für die Bereiche Landwirtschaft und Umwelt. Anstatt die
heimischen Betriebe zu entlasten und zu schützen, werde ihnen von
allen Seiten die Luft zum Atmen genommen.
Besonders scharf kritisierte Royer den Umgang mit der von der EU
diktierten Renaturierungsverordnung: „Die damalige grüne Ministerin
Gewessler hat dieses EU-Diktat gegen jeden Hausverstand und den
Willen der Bundesländer durchgedrückt, und die ÖVP hat dabei tatenlos
zugesehen. Schlimmer noch: Sie hat den Verrat an unseren Bauern für
ein paar gut bezahlte Posten für die eigene Klientel stillschweigend
mitgetragen. Jetzt sollen die Länder die Suppe auslöffeln, aber im
Budget ist dafür kein einziger Cent vorgesehen – null, nada, nichts!
Das ist eine Bankrotterklärung für die heimische
Landwirtschaftspolitik!“ Es sei ein mutiger und richtiger Schritt des
Landes Niederösterreich, sich diesem „Brüsseler Wahnsinn“ zu
widersetzen.
Auch bei den anderen Budgetposten sehe es düster aus, so Royer.
„Der hochgelobte Agrardiesel ist doch eine reine Augenauswischerei.
Was man den Bauern auf der einen Seite scheinbar gibt, holt man sich
über explodierende Sozialversicherungsbeiträge auf der anderen Seite
doppelt und dreifach zurück. Das ist das Prinzip ‚linke Tasche,
rechte Tasche‘. Gleichzeitig wird der Waldfonds bis zur
Unkenntlichkeit ausgehöhlt und zu einer leeren Hülle degradiert,
während unsere Wälder unter dem Borkenkäfer ächzen. Das ist keine
Politik für die Bauern, das ist die systematische Zerstörung ihrer
Lebensgrundlagen“, erklärte der Royer.
„Es geht aber nicht nur ums Geld. Es geht um die grundsätzliche
Haltung. Wenn der Bauernbund im Parlament für brandgefährliche
Handelsabkommen wie Mercosur oder einen EU-Beitritt der Ukraine
klatscht und bei der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung wieder
den Rückwärtsgang einlegt, dann hat er die Seite gewechselt. Er ist
nicht mehr der Vertreter unserer Bauern, sondern ein Handlanger von
Brüsseler Interessen und Agrarkonzernen. Wir Freiheitliche fordern
eine Politik, die unsere heimische, flächendeckende Landwirtschaft
schützt und sie nicht dem globalistischen Wahnsinn opfert!“





