22. Prälat-Leopold-Ungar-Journalist*innenpreis ausgeschrieben: Einreichungen ab sofort möglich

Wien (OTS) – Nach einjähriger Pause kommt der
Prälat-Leopold-Ungar-Journalist*
innenpreis zurück. Zum 22. Mal werden Medienschaffende für
herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit
Themen wie Armut, Pflege, Flucht, Integration, Krankheit oder
Diskriminierung auseinandersetzen und Toleranz sowie Verständnis im
Umgang mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft fördern. Künftig
wird der Preis alle zwei Jahre vergeben. Ausgezeichnet werden
journalistische Arbeiten in den Kategorien Text, Audio und Video.
„Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen
und komplexe Krisen oft auf Schlagzeilen reduziert werden, braucht es
Journalismus, der genau hinsieht, einordnet und Zusammenhänge
verständlich macht. Armut, Flucht, Pflege, soziale Ungleichheit oder
die Folgen der Klimakrise sind keine Randthemen – sie prägen das
Leben vieler Menschen und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Umso
wichtiger ist unabhängiger Qualitätsjournalismus, der Fakten in den
Mittelpunkt stellt und jenen eine Stimme gibt, die sonst oft ungehört
bleiben“, sagt Caritasdirektor Klaus Schwertner. „Mit dem Prälat-
Leopold-Ungar-Journalist*innenpreis zeichnen wir Medienschaffende
aus, die diese Verantwortung mit besonderer Sorgfalt, Empathie und
journalistischer Exzellenz wahrnehmen. Sie machen Lebensrealitäten
sichtbar, schaffen Verständnis und tragen dazu bei, Brücken zu bauen,
wo andere Gräben ziehen.“

Martin Hauer, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien,
betont: „Unsere genossenschaftlichen Wurzeln prägen unser
Selbstverständnis bis heute. Verantwortung für die Gesellschaft zu
übernehmen und den Zusammenhalt zu stärken, gehört zum Kern der Idee
von Raiffeisen. Deshalb unterstützen wir den Prälat-Leopold-Ungar-
Preis. Die ausgezeichneten Journalistinnen und Journalisten machen
Lebensrealitäten sichtbar, die oft übersehen werden. Mit ihrer Arbeit
schaffen sie Aufmerksamkeit für wichtige gesellschaftliche Themen und
leisten damit einen wertvollen Beitrag für eine offene und
solidarische Gesellschaft.“

Einreichungen ab sofort möglich

Eingereicht werden können journalistische Arbeiten, die zwischen
1. September 2024 und 31. August 2026 in Österreich veröffentlicht
wurden. Die Einreichfrist beginnt ab sofort und endet am 31. August
2026. Pro Bewerber*in können maximal drei Beiträge oder eine
Sendereihe eingereicht werden. Die Bewerbungen sind ausschließlich
digital einzureichen. Alle Informationen zur Ausschreibung und das
Einreichformular sind unter www.leopold-ungar-preis.at zum Download
abrufbar.

Die eingereichten Beiträge werden von einer unabhängigen Jury,
bestehend aus Irene Brickner (DerStandard), Ingrid Brodnig (Autorin
und Kolumnistin), Matthias Däuble (Ö1), Florian Klenk (Falter),
Cornelia Krebs (ORF), Edith Meinhart (Dunkelkammer), Andrea Puschl (
vormals ORF), Susanne Scholl (Autorin und freie Journalistin), Anna
Wallner (Die Presse) und Sahel Zarinfard (DOSSIER), diskutiert und
bewertet.

Die Preisverleihung findet am 5. November 2026 in Wien statt. Die
Preisträger*innen werden spätestens eine Woche zuvor verständigt und
am Tag der Preisverleihung selbst öffentlich verkündet.

2024 wurden Daniela Krenn (Kategorie Print), Miriam Steiner (
Kategorie Radio), Andrea Eder (Kategorie TV), Johannes Greß (
Kategorie Online/Multimedia) ausgezeichnet.