younion-Sportgewerkschaft: Größtes Proficamp erfolgreich abgeschlossen

Wien. (OTS) – Das diesjährige younion Proficamp ist mit einem neuen
Rekord
erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 55 Teilnehmer:innen,
großteils vereinslose Fußballer:innen aber auch einige teils
prominente Trainingsgäste, nutzten das professionelle Trainings- und
Betreuungsangebot der younion-Sportgewerkschaft. Damit war es das
größte Proficamp seit Bestehen dieser vom AMS unterstützten
Initiative.

Über insgesamt sechs Wochen erhielten die Spieler:innen die
Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen am ÖFB Campus zu
trainieren, sich gezielt weiterzuentwickeln und sich auf
Probetrainings beziehungsweise Engagements bei neuen Vereinen
vorzubereiten. Die hohe Zufriedenheit der Teilnehmer:innen bestätigte
die Qualität des Angebots. Besonders hervorgehoben wurden die
individuelle Trainingssteuerung, die persönliche Betreuung und die
professionelle Arbeit des gesamten Trainerteams.

Starke sportliche Entwicklung

„Die Spieler haben sich in den vergangenen Wochen enorm gut
entwickelt. Sie haben sehr konzentriert gearbeitet, ihre körperliche
Verfassung deutlich verbessert und auch im taktischen und technischen
Bereich wichtige Fortschritte gemacht. Sie sind bereit für
Probetrainings und die nächsten Aufgaben bei neuen Vereinen“, sagt
Trainer Emin Sulimani.

Das Trainingsprogramm wurde laufend an die unterschiedlichen
Voraussetzungen und Bedürfnisse der Spieler:innen angepasst. In den
gemeinsamen Einheiten im Mannschaftstraining wurde auch auf die
individuelle Entwicklung geachtet. Die Teilnehmer:innen konnten
dadurch gezielt an ihren Stärken arbeiten und bestehende Defizite
aufholen.

younion-Fußballgewerkschafter Stephan Auer bedankt sich bei allen
Beteiligten: „Ein großer Dank gilt dem gesamten Trainerteam. Hinter
diesem Camp steckt enorm viel Aufwand. Die Trainings wurden
professionell vorbereitet und hervorragend an die jeweiligen
Bedürfnisse der Spieler angepasst. Dieser persönliche Zugang und die
hohe Qualität der täglichen Arbeit mit einer hohen Anzahl an
Spielerinnen und Spielern haben das heurige Camp erfolgreich
gemacht.“

Persönlicher Zukunftsplanung

Neben der sportlichen Vorbereitung spielte auch die Planung der
beruflichen und persönlichen Zukunft eine zentrale Rolle. KADA-
Geschäftsführer Nik Berger betont: „Was uns als KADA besonders
gefreut hat, war das große Interesse an unseren begleitenden
Beratungsgesprächen. Viele Teilnehmer:innen haben die Gelegenheit
genutzt, sich damit auseinanderzusetzen, wie sie sich neben dem
Fußball breiter aufstellen und ihren ‚Marktwert‘ abseits des
Spielfelds weiterentwickeln können. Wer frühzeitig zusätzliche
Perspektiven schafft, gewinnt Sicherheit und Handlungsspielraum –
unabhängig davon, wie sich die sportliche Laufbahn entwickelt. Genau
diese Kombination aus sportlicher Chance und persönlicher
Zukunftsplanung macht das younion Proficamp so wertvoll.“

Wie wichtig das Proficamp für die Spieler:innen ist, zeigte sich
auch zum Abschluss: Zahlreiche Teilnehmer:innen baten die younion-
Sportgewerkschaft darum, das gemeinsame Training im August
fortzusetzen. Das Trainerteam hat bereits seine Bereitschaft erklärt,
die Spieler:innen weiterhin zu betreuen.

Fortsetzung ab 11. August

„Der Wunsch der Spieler, im August weiterzumachen, ist für uns
das stärkste Zeichen dafür, wie gut dieses Angebot angenommen wird.
Das Trainerteam ist bereit, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Wir
haben daher alles daran gesetzt, die notwendigen Rahmenbedingungen zu
schaffen und werden den Trainingbetrieb ab 11. August wieder
aufnehmen. Als Gewerkschaft stehen wir an der Seite der Spieler und
unterstützen sie dabei, in bester Verfassung zu sein um wieder bei
einem Verein Fuß zu fassen“, sagt Thomas Kattnig, der als Mitglied
des Bundespräsidiums von younion _ Die Daseinsgewerkschaft für das
Camp die Endverantwortung trägt.

Mit dem Proficamp bietet die younion-Sportgewerkschaft
vereinslosen Fußballer:innen professionelle Trainingsbedingungen,
persönliche Beratung und konkrete Unterstützung in einer
herausfordernden Phase ihrer Karriere. Der neue
Teilnehmer:innenrekord und der Wunsch nach einer Fortsetzung zeigen,
wie groß der Bedarf an diesem Angebot ist.