Wien (OTS) – Die bekannt gewordenen Ermittlungen gegen einen
Trägerverein der
Wiener Kinder- und Jugendhilfe zeigen einmal mehr, dass auch die MA
11 eine unabhängige Kontrolle braucht, denn es ist auch die Frage zu
prüfen, welche Rolle die MA 11 in den aus den Medien bekannten
Vorfällen gespielt hat, betont der Landesparteiobmann der Wiener
Volkspartei Markus Figl. Dass die politisch Verantwortliche Neos-
Stadträtin Bettina Emmerling erst reagiert, wenn der mediale Druck
groß wird, ist ein Armutszeichen. „Gerade in einem der sensibelsten
Bereiche der Stadtverwaltung erwarten wir uns nach den nicht mehr
enden wollenden Aufdeckungen von Missständen endlich ein Machtwort
von Bürgermeister Ludwig.“
Auch Familiensprecherin Gemeinderätin Sabine Keri sieht dringenden
Handlungsbedarf. „Der Zick- Zack-Kurs der MA 11 im Falle Homebase
wirft neue Fragen auf. Auch die Ankündigung, dass die MA 11 nun
selbst Gespräche mit dem Verein führen möchte, hat mit einer
unabhängigen Kontrolle rein gar nichts zu tun.“
„Die Kinder- und Jugendhilfe ist eine der wichtigsten
Magistratsabteilungen der Stadt Wien. Es geht um Kinder, die
besonderen Schutz brauchen und darauf vertrauen müssen, dass das
System funktioniert. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung darf nicht länger
nur auf neue Enthüllungen reagieren, sondern muss endlich die
strukturellen Probleme der MA 11 entschlossen angehen, halten Figl
und Keri abschließend fest.





