Wien (OTS) – Als „skandalösen Offenbarungseid eines völlig
abgehobenen
Systempolitikers“ bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär und
Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz die jüngsten Aussagen
von ÖVP-Bundeskanzler Stocker, wonach Kinderbetreuung für ihn „keine
Arbeit“ sei. Für Schnedlitz sei damit ein neues Level der
Realitätsverweigerung und Empathielosigkeit an der Regierungsspitze
erreicht.
„Zuerst der ‚Hamburger-Kanzler‘ Nehammer, jetzt der ‚Ist-doch-
keine-Arbeit‘-Kanzler Stocker. Die ÖVP beweist einmal mehr, dass sie
jeden Bezug zur Lebensrealität der Österreicher verloren hat. Wer die
aufopferungsvolle Leistung von Müttern und Vätern, die 24 Stunden am
Tag für ihre Kinder da sind, derart herabwürdigt, hat an der Spitze
dieses Landes nichts verloren“, so Schnedlitz.
Diese Aussage sei laut dem FPÖ-Generalsekretär kein
Zufallsprodukt, sondern entlarve die eiskalte und arrogante Denkweise
der gesamten Verlierer-Koalition. „Während die Menschen nicht mehr
wissen, wie sie ihre Rechnungen für Miete, Energie oder den
Wocheneinkauf bezahlen sollen, philosophiert der Herr Bundeskanzler
aus seinem Elfenbeinturm darüber, dass die Knochenarbeit der
Kindererziehung quasi ein Hobby sei. Diese Arroganz der Macht ist
unerträglich und zeigt, warum es einen ‚Volkskanzler‘ Herbert Kickl
braucht, der die Sorgen der Menschen versteht und ernst nimmt“,
erklärte Schnedlitz.
Dass selbst Koalitionspartner und ÖVP-Funktionäre nun auf Distanz
gingen, sei nichts als heuchlerisches Theater. „Jeder, der diese
Regierung stützt, macht sich mitschuldig an dieser bürgerfernen und
familienfeindlichen Politik. Die halbherzige Kritik von SPÖ und NEOS
ist völlig unglaubwürdig, solange sie diesen Kanzler im Amt halten“,
betonte Schnedlitz, der eine klare Konsequenz forderte: „Ein Kanzler,
der die fundamentalste Leistung für unsere Gesellschaft – die
Erziehung unserer Kinder – derart missachtet, ist eine Schande für
das Amt. Er hat bewiesen, dass er weder das Herz noch den Verstand
hat, um für die Österreicher zu regieren. Herr Stocker, zeigen Sie
wenigstens ein letztes Mal Anstand und treten Sie zurück!“





