Wien (OTS) – Die ÖVP schlägt rund um die Skandal-Aussage ihres
Kanzlers immer
wilder um sich. Anstatt dass sich Niederösterreichs Landeshauptfrau
Mikl-Leitner von ihrem Parteichef Stocker endlich distanziert, rückt
nun der ÖVP-Landesgeschäftsführer aus und bringt plötzlich FPÖ-
Bundesparteiobmann Herbert Kickl mit der Stocker-Aussage in
Verbindung: „Damit wird es jetzt so richtig absurd. Nicht Herbert
Kickl ist für den Skandal-Sager des Kanzlers verantwortlich, sondern
einzig und allein Stocker selbst, Herr Zauner. Die heutige Aussendung
des schwarzen Landesgeschäftsführers zeigt: Die Entschuldigung
Stockers ist nicht ernst gemeint. Die ÖVP tickt wirklich
gesamtheitlich so. Dass die Volkspartei jetzt versucht, Dinge
wegzudiskutieren und dabei auch völlig Unbeteiligte in den eigenen
Strudel und die schwarzen Skandale mit hineinzuziehen, das kennen wir
von der ÖVP schon zur Genüge.“
Im Gegensatz zu Stocker wisse Kickl, wie wertvoll und
herausfordernd Kinderbetreuung ist, so Schuch-Gubik: „Mütter und auch
immer mehr Väter leisten tagtäglich in der Kinderbetreuung
Großartiges! Wer das wie Stocker in Abrede stellt, hat von den wahren
Sorgen, Nöten und Anliegen der Bevölkerung keine Ahnung.
Kinderbetreuung ist echte Arbeit – und noch viel mehr als das: Sie
ist eine riesengroße, aber wunderschöne Herausforderung. Nur
innerhalb der ÖVP ist diese Leistung nichts wert.“
Wenn hier jemand – so wie Zauner das formuliert – eine
„Rückwärtsrolle“ produziere, dann sei das die ÖVP. Lisa Schuch-Gubik:
„Die FPÖ mit Herbert Kickl an der Spitze ist seit Jahren an der Seite
der Österreicher im Vorwärtsgang unterwegs.“





