Wien (OTS) – „45 steile Stufen trennen viele Penzingerinnen und
Penzinger vom
kürzesten Weg zur S-Bahn und zum Auhof Center – vor allem für ältere
Menschen, Personen mit Behinderung sowie Familien mit Kinderwagen ist
das tägliche Realität. Das ist schlicht nicht zeitgemäß und muss sich
ändern“, betont ÖVP-Penzing-Bezirksparteiobmann Andreas Eisenbock.
Zwtl.: Technische Voraussetzungen vorhanden
Der Loudonsteg wurde im November 2022 nach intensivem Einsatz der
ÖVP Penzing, in der Verantwortung der ÖBB, neu errichtet, in Betrieb
genommen und anschließend an die Stadt Wien übergeben. Die MA29
bestätigt, dass der Steg seither von der Stadt Wien erhalten wird und
die technischen Voraussetzungen für eine barrierefreie Nachrüstung
grundsätzlich vorhanden sind.
„Trotz vorhandener technischer Möglichkeiten gibt es bis heute
keine barrierefreie Lösung. Das ist für die betroffenen Anrainerinnen
und Anrainer, für Menschen mit Behinderung und für Familien mit
Kindern unverständlich. Bereits ein von uns im März 2026 in der
Bezirksvertretung Penzing eingebrachter Antrag wurde mit den Stimmen
der SPÖ, Grünen, Neos und KPÖ abgelehnt. “
Zwtl.: Umweg statt kurzer Verbindung
Für viele Bewohnerinnen und Bewohner ist der Loudonsteg die
direkte Verbindung zwischen dem Wohngebiet Hadersdorf, der S-Bahn und
dem Auhof Center. Wer aufgrund fehlender Barrierefreiheit auf die
Querung bei der Pevetzgasse ausweichen muss, legt einen Umweg von
mindestens 20 Minuten zurück. Leider wird auch vergessen, dass die
Strecke auch eine starke Steigung aufweist – weswegen nicht für jeden
die Unterführung bei der S-Bahnstation Hadersdorf eine Alternative
ist.
Zwtl.: Erneuter Antrag
„Wir unterstützen den Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer und
bringen für die kommende Bezirksvertretungssitzung unseren Antrag auf
eine barrierefreie Nutzung des Loudonstegs erneut ein und hoffen auf
breite Unterstützung für dieses wichtige Bürgeranliegen“, so
Bezirksparteiobmann Eisenbock abschließend.





