JKU-Spin-off Ablatic AI entwickelt europäisches KI-Sprachmodell für Unternehmen

Linz, Wien (OTS) – Mit Talos entwickelt das Linzer JKU-Spin-off
Ablatic AI ein
europäisches Large Language Model für den Einsatz in Unternehmen. Im
Fokus stehen regulierte Branchen, europäische Datensouveränität,
DSGVO-konforme Verarbeitung und nachvollziehbare KI. Der Marktstart
ist für Ende August 2026 vorgesehen.

Europa benötigt leistungsfähige Künstliche Intelligenz und
zugleich Lösungen, die hohen Anforderungen an Datenschutz,
Nachvollziehbarkeit und digitale Souveränität entsprechen. Genau hier
setzt Ablatic AI an: Talos wurde speziell für Unternehmen und
regulierte Branchen wie Banken, Versicherungen sowie
Softwareunternehmen konzipiert.

Gegründet wurde Ablatic AI von Florian Zimmermann, CEO, und
Julian Mauerkirchner, CTO. Die Idee entstand aus ihrer gemeinsamen
Arbeit an KI-Lösungen für Unternehmen. Dabei zeigte sich, dass
bestehende europäische Modelle für anspruchsvolle Anwendungsfälle
häufig nicht die erforderliche Leistungsfähigkeit bieten, während
internationale Lösungen mit hohen Kosten und Abhängigkeiten von
außereuropäischer Infrastruktur verbunden sein können.

„ Die JKU und das LIT Open Innovation Center sind der beste Ort,
um KI-Innovationen von der Idee in den Markt zu bringen. Ablatic AI
und Talos zeigen, wie engagierte Forscher*innen, LIT-Infrastruktur
und Kooperationspartner*innen wie die AI Factory Austria AI:AT im
Rahmen des EuroHPC-Programms gemeinsam europäische Datensouveränität
und Spitzenleistung ermöglichen. “

Univ.-Prof. Dr. Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler
Universität Linz

Zwtl.: Forschung, Infrastruktur und Markttransfer

Als Spin-off der Johannes Kepler Universität Linz ist Ablatic AI
eng in das österreichische KI-Ökosystem eingebunden. Das Unternehmen
arbeitet mit der AI Factory Austria AI:AT zusammen und nutzt im
Rahmen des EuroHPC-Programms europäische
Hochleistungsrechenressourcen für die Entwicklung und Optimierung
seines Sprachmodells. Die Verbindung von Universität, europäischer
Infrastruktur und unternehmerischer Umsetzung schafft die Grundlage,
Forschung rasch in marktreife KI-Lösungen zu überführen.

„ Mit der Johannes Kepler Universität Linz als starker Partnerin
in unserem AI:AT Konsortium schaffen wir die Voraussetzungen,
wissenschaftliche Exzellenz mit europäischer KI-Infrastruktur zu
verbinden und innovative Anwendungen zu ermöglichen. Ablatic AI ist
ein überzeugendes Beispiel dafür, wie dieser Transfer in die Praxis
gelingen kann. “

Karl Kugler, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT

Zwtl.: Europäischer Ansatz für regulierte Branchen

Mit Talos verfolgt Ablatic AI einen konsequent europäischen
Ansatz. Das Sprachmodell wird auf Infrastruktur in Österreich und
weiteren europäischen Rechenzentren betrieben. Kundendaten werden
nicht für das Training verwendet. Unternehmen behalten die Kontrolle
über ihre Daten und erhalten eine KI-Lösung, die auf die rechtlichen
und betrieblichen Anforderungen europäischer Organisationen
ausgerichtet ist.

„ Internationale Spitzenforschung entfaltet ihren größten Nutzen,
wenn sie den Weg in marktfähige Technologien findet. Ablatic AI
zeigt, wie aus dem Zusammenspiel von Universität, europäischer
Infrastruktur und unternehmerischer Umsetzung KI-Lösungen mit
internationalem Anspruch entstehen können. “

Markus Stöhr, Co-Lead, AI Factory Austria AI:AT

Talos wurde in einer Beta-Phase mit über 100 Unternehmen erprobt.
Der offizielle Marktstart ist für Ende August 2026 geplant. Weitere
technische Details, Benchmarks, Partner sowie erste
Anwendungsbeispiele werden im Rahmen der Launch-Aussendung
veröffentlicht.

Weitere Informationen: www.ablatic.ai

Über Ablatic AI

Ablatic AI ist ein 2025 gegründetes Spin-off am LIT Open
Innovation Center der Johannes Kepler Universität Linz. Das
Unternehmen entwickelt mit Talos ein europäisches Large Language
Model für Unternehmen und regulierte Branchen. Gegründet wurde
Ablatic AI von Florian Zimmermann und Julian Mauerkirchner.
Entwicklung, Betrieb und Datenverarbeitung erfolgen auf europäischer
Infrastruktur und unter europäischem Recht.

Über die Johannes Kepler Universität Linz

Die Johannes Kepler Universität (JKU) ist mit ihren Fakultäten
und Schools in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften,
Medizin, Recht, Wirtschaft und Sozialwissenschaften, Pädagog*
Innenbildung, Digitalisierung sowie Art & Science Oberösterreichs
größte Bildungs- und Forschungseinrichtung. Sie legt ihre
Schwerpunkte auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit und ist für ihre
starke Ingenieurstradition und Interdisziplinarität bekannt. Das Linz
Institute of Technology (LIT) und das LIT Open Innovation Center an
der JKU bündeln diese technologische Kompetenz, vernetzen Forschende
aus verschiedenen Disziplinen, kooperieren mit international aktiven
Unternehmen und machen somit Innovationen möglich.

Über die AI Factory Austria AI:AT

Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory
im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT
Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA)
geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt.

Die Partner im Konsortium sind: TU Wien, Universität Wien,
Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Universität Innsbruck, TU
Graz, Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Institute of Science
and Technology Austria (ISTA), Österreichische Akademie der
Wissenschaften (ÖAW), INiTS – Vienna’s High-Tech Incubator sowie EODC
– Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring GmbH.

AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit
einem physischen Hub und unterstützt Organisationen aus Wirtschaft,
öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als marktneutraler,
unabhängiger Zugangspunkt entlang der KI-Reise – vom ersten Use Case
bis zur praktischen Umsetzung.

Weitere Informationen: www.ai-at.eu

Funding Acknowledgement

Die AI Factory Austria AI:AT wird durch das European High-
Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des
Fördervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird
unterstützt durch das Horizon-Europe-Programm der Europäischen Union
sowie Österreich (BMIMI/FFG).

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at