„Akte Betrug“ über Handel mit Fake-Produkten und illegalen Welpenhandel

Wien (OTS) – Das ORF-Investigativ-Magazin „Akte Betrug“ – präsentiert
von Martin
Ferdiny – berichtet am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, um 21.05 Uhr
in ORF 1 und auf ORF ON über folgende Themen:

Handel mit Fake-Produkten

Echt oder doch eine Fälschung? Fakes – von Elektronik bis hin zu
Arzneimitteln – sind mittlerweile so gut gemacht, dass man sie kaum
mehr vom Original unterscheiden kann. Dem Handel entgeht dadurch ein
Milliardengeschäft und nur ein Bruchteil kann vom Zoll sichergestellt
werden. Gefälscht wird mittlerweile fast alles. Der weltweite Handel
mit gefälschten Waren hat inzwischen einen Wert von knapp 450
Milliarden Euro erreicht. Kein Wunder, denn mehr als die Hälfte der
Konsumentinnen und Konsumenten kauft bewusst solche Fakes.

Illegales Geschäft mit Hundewelpen

Der illegale Handel mit Welpen floriert seit Jahren. Hunde gelten
– nicht nur zur Weihnachtszeit – als beliebtes Geschenk. Und genau
das ruft mitunter skrupellose Händlerinnen und Händler auf den Plan.
So dürfte etwa eine Tierärztin aus Niederösterreich über Jahre hinweg
Hunde verkauft haben, die keinesfalls aus der von ihr beworbenen,
angeblich hochwertigen Zucht stammen. Nach bisherigen Erkenntnissen
sollen die Tiere teilweise zugekauft und unter widrigsten Bedingungen
in alten Schweineställen vermehrt worden sein. „Akte Betrug“ blickt
hinter die Fassade eines lukrativen Geschäftszweigs und zeigt, wie am
Leid der Tiere verdient wird.

Bankbeamter als Betrüger

Als Frau W. zur Erwachsenenvertreterin ihrer an Demenz erkrankten
Schwester bestellt wird, entdeckt sie, dass auf den Konten und im
Safe der Raiffeisenbank Zwettl einige Ungereimtheiten bestehen. Rund
800.000 Euro und Goldmünzen sind verschwunden. Frau W. engagiert
einen Anwalt und erstattet Anzeige. Ihr Verdacht: Ein Mitarbeiter der
Bank hat sich das Vermögen der alten Dame angeeignet.