Baustoffindustrie begrüßt 42. KFG-Novelle

Wien (OTS) – Der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
begrüßt die
gestern im Nationalrat beschlossene KFG-Novelle, die eine Erhöhung
der höchstzulässigen Gesamtgewichte von LKW mit schweren Aufbauten
wie Kippvorrichtungen oder Ladekran umfasst, ausdrücklich. Diese
Aufbauten sind für einen effizienten Baustellenverkehr unverzichtbar,
reduzieren aber durch ihr hohes Eigenwicht die Nutzlast der Fahrzeuge
maßgeblich. Mit der moderaten Tonnagenerhöhung wurde nun ein
richtiger und wichtiger Schritt hin zu einem emissionsärmeren und
effizienterem LKW-Verkehr gesetzt.

Die Erhöhung der höchstzulässigen Gesamtgewichte für diese
Fahrzeugtypen schafft eine Win-Win-Win-Situation. Sie spart
hunderttausende LKW-Fahrten pro Jahr, verringert damit die
Verkehrsemissionen im regionalen Bereich und entlastet so die
Anrainerinnen und Anrainer. Gleichzeitig werden CO₂-Emissionen und
Treibstoffverbrauch deutlich reduziert. Darüber hinaus stärkt die
Novelle die regional strukturierte österreichische Bau- und
Baustoffwirtschaft und sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den
Regionen.

Die Novelle wurde von einem breiten parlamentarischen Konsens
getragen. Der Fachverband würdigt das gemeinsame Engagement der
verantwortlichen politischen Entscheidungsträger für eine praxisnahe
und sachgerechte Lösung im Interesse von Wirtschaft, Umwelt und
Gesellschaft.