Wien (OTS) – „Das Leben danach“ dokumentiert ein Jahr nach dem
Amoklauf am BORG
Dreierschützengasse in Graz die Wege der Betroffenen. Zehn Tote, elf
Verletzte, ein Schütze, der sich selbst richtet – und eine
Gemeinschaft, die zusammenrücken muss. Betroffene und Einsatzkräfte
berichten am Montag, dem 8. Juni 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf
ORF ON von Schock, Verlust und dem festen Entschluss, weiterzumachen.
Am 10. Juni 2025 erschüttert ein Amoklauf das BORG
Dreierschützengasse in Graz. „Es gibt keinen Tag, an dem das nicht
irgendeine Auswirkung hat“, so Direktorin Liane Strohmaier. Neun
Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin verlieren an diesem Tag
ihr Leben, bevor sich der Schütze selbst richtet. Elf weitere
Personen sind zum Teil schwer verletzt. Ein Jahr danach schildern
Betroffene und Einsatzkräfte das Erlebte und sprechen darüber, wie
das Leben weitergehen kann, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es
vorher war. Wenn die gewohnte Sicherheit zerbricht und das
Alltägliche seine Selbstverständlichkeit verliert.
Was am Ende bleibt, ist die tiefe Erkenntnis, dass man manches
nicht ändern kann und einen Weg finden muss, selbst das Unerträgliche
ins eigene Leben zu integrieren. „Niemals aufgeben“ schreibt eine
Schülerin auf ein Plakat, das im Film zu sehen ist. Die
Schulgemeinschaft zeigt sich in diesen Bildern – als Zeichen des
Zusammenhalts und der Hoffnung. „Trauern bedeutet nicht vergessen,
sondern erinnern“, so Kriseninterventionsexpertin Heidrun Nedoma in
der Dokumentation von Monica Lucia Müller. Produziert wurde die ORF-
Auftragsproduktion von HolyScreen Media.





