FP-Haimbuchner zu Klimaneutralitäts-Studie: „Sehenden Auges in den wirtschaftlichen Untergang“

Linz (OTS) – In einer aktuellen Studie hat das Forschungsinstitut
EcoAustria die
Auswirkungen des österreichischen 2040-Ziels bei der Klimaneutralität
untersucht. Die Folgen sind verheerend: Einbruch der
Wirtschaftsleistung um 1,7 % und der Verlust von Zehntausenden von
Arbeitsplätzen sind den Wissenschaftlern zufolge unausweichlich. Der
stv. FPÖ-Bundesparteiobmann Dr. Manfred Haimbuchner hierzu: „Die
Bundesregierung hält am österreichischen Sonderweg fest, die
sogenannten Klimaneutralitätsziele zehn Jahre früher als andere EU-
Länder erreichen zu wollen. Das ist ein gefährlicher Irrweg, wie
durch die aktuelle Studie der EcoAustria ganz eindeutig bewiesen
wurde. Es ist höchste Zeit, die ideologischen Scheuklappen abzulegen
und auf diesem gefährlichen Irrweg umzukehren.“ ****

Zwtl.: Deindustrialisierung ist bereits Realität – Freiheitliche
Forderung liegen auf dem Tisch

Haimbuchner weiter: „Durch die fortschreitende
Deindustrialisierung sind in den vergangenen Jahren bereits 36.000
Industriearbeitsplätze verlorengegangen und jeder 15.
Produktionsstandort wurde geschlossen. Wenn die Bundesregierung hier
nicht bald gegensteuert, war das nur der Auftakt für eine noch viel
größere Welle an Arbeitsplatzvernichtung“, so der stv.
Landeshauptmann Oberösterreichs. Er fordert: „Die Bundesregierung
muss sich in einem ersten Schritt von der Übererfüllung von EU-
Vorgaben verabschieden und in einem zweiten Schritt das Ende
jeglicher ideologisch motivierter Industrieschikane auch auf
europäischer Ebene vorantreiben. Wichtig wäre hier zunächst der
Ausstieg aus dem europäischen Emissionshandelssystem, das völlig
unnötige Kosten verursacht“, so Haimbuchner abschließend.