Wien (OTS) – „Die Österreicher haben für diese ‚Verlierer-Ampel‘
überhaupt keinen
Wert mehr, für sie zählt nur noch das Hereinholen ausländischer
Arbeitskräfte. Mehr politische Bankrotterklärung geht gar nicht“,
übten heute FPÖ-Klubobmann-Stellvertreterin und Sozialsprecherin
NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch sowie FPÖ-Tourismussprecher und Obmann
des parlamentarischen Tourismusausschusses NAbg. Christoph Steiner
scharfe Kritik an der Erhöhung des Saisonkontingents im Tourismus,
die heute im Ministerrat beschlossen wurde. Eine nachhaltige
Bekämpfung des Arbeits- und Fachkräftemangels in dieser wichtigen
Branche schaue auf jeden Fall ganz anders aus.
Immer höhere Saisonkontingente würden letztlich nur Lohndumping
fördern, ohne am Problem nachhaltig auch nur irgendetwas zu ändern.
„Hier wird von den Systemparteien, insbesondere der seit einer
gefühlten Ewigkeit für den Tourismus zuständigen ÖVP, wieder einmal
Dilettantismus in Reinkultur gelebt. Daran ändert auch dieser
Tourismusbeschäftigungsfonds nichts, der nichts anderes als eine
Pseudo-Maßnahme ist, um irgendeine Aktivität zu heucheln“, so
Belakowitsch. Stattdessen brauche es effektive und vor allem
nachhaltige Konzepte, um die „Baustelle“ Arbeitskräftemangel im
Tourismus zu bekämpfen, forderte der freiheitliche Tourismussprecher
NAbg. Christoph Steiner: „Anstatt etwa unser Bildungssystem mehr in
Richtung touristischer Berufe auszurichten oder unnötige Bürokratie
für die Betriebe abzubauen, macht diese Regierung nichts, außer, dass
sie den Mitarbeitern auch noch beim Trinkgeld tief in die Geldbörse
greifen will. Dabei braucht es das genaue Gegenteil, nämlich eine
völlige Steuer- und Abgabenbefreiung des Trinkgelds. Das wäre eine
Maßnahme, mit der die Tourismus- und Gastronomiebranche wieder für
Arbeitnehmer attraktiver werden würde, wenn am Ende mehr Geld
übrigbleibt!“
„Was ist eigentlich mit den rund 161.000 Ausländern, die aktuell
arbeitslos oder in Schulungen sind und von unserem Sozialstaat leben?
Die Einheitsparteien reden den Menschen seit Jahr und Tag ein, dass
wir unsere Grenzen für meist illegale Einwanderer sperrangelweit
offenlassen müssten, weil dadurch die so dringend benötigten
Fachkräfte ins Land kommen würden? Das sind alles blanke Unwahrheiten
der Stockers, Bablers, Meinl-Reisingers und Co!“, führte NAbg. Dr.
Dagmar Belakowitsch weiter aus und betonte gemeinsam mit dem
freiheitlichen Tourismussprecher: „Der heimische Tourismus
funktioniert nicht durch, sondern trotz dieser Regierung. Das Problem
des Arbeitskräftemangels kann, wie auch in anderen Branchen, nur
gelöst werden, wenn sowohl die Betriebe als auch die Mitarbeiter
entlastet werden und dieser Bereich wieder attraktiviert wird!“





