Linz (OTS) – Die Bundesregierung plant, die Chemieindustrie bei der
Verteilung der
Strompreiskompensation außenvor zu lassen. Das trifft insbesondere
den Chemie-Standort Linz massiv. Der Landesparteiobmann der FPÖ
Oberösterreich, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner hierzu:
„Grundsätzlich ist es richtig, nur die wirklich energieintensiven
Unternehmen zu entlasten, damit das Kompensationsvolumen pro Betrieb
auch entsprechend hoch ist und das Ganze tatsächlich eine
nennenswerte Unterstützung darstellt. Die Chemieindustrie gehört
jedoch zu den energieintensivsten Branchen des Landes – es wäre also
völlig widersinnig, sie bei der Strompreiskompensation nicht zu
berücksichtigen.“ *****
Der stv. freiheitliche Energiesprecher im Nationalrat, NAbg. Mag.
Paul Hammerl, fügt an: „Die Einnahmen des Staates aus dem CO2-
Emissionshandel betragen über zwei Milliarden Euro. Mit diesem Geld
ließe sich die Unterstützung der energieintensiven Branchen sofort
vervielfachen und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe
sicherstellen, damit eine internationale Abwanderung verhindert
wird.“ Die beiden Freiheitlichen fordern die Bundesregierung daher
umgehend zum Handeln auf: „Die wirtschaftliche Perspektive ist alles
andere als rosig und die Unternehmen erwarten sich zurecht ein
Bekenntnis zum Standort Österreich. Die Bundesregierung soll
aufhören, sich mit irgendwelchen „Zufallsgewinnen“ zu beschäftigen
und die wirklich dringenden Probleme angehen“, so Haimbuchner und
Hammerl abschließend.





