Wien (OTS) – „Während die Lebenshaltungskosten steigen und viele
Wienerinnen und
Wiener ohnehin kaum mehr wissen, wie sie über die Runden kommen
sollen, greift die rot-pinke Stadtregierung nun auch noch direkt in
die Geldbörsen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein“,
kritisiert die Wiener Arbeitnehmer- und Personalsprecherin der FPÖ,
LAbg. Angela Schütz, anlässlich der aktuellen Budgetdebatte.
„Nicht nur, dass die Gehälter im öffentlichen Dienst und in
vielen Bereichen unter der Inflationsrate angepasst werden, werden
nun auch die Einkommen durch die Erhöhung des
Wohnbauförderungsbeitrags von 0,5 auf 0,75 Prozent zusätzlich
geschmälert. Das ist eine faktische Lohnkürzung, die jede
Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer betrifft und gleichzeitig die
Wirtschaft weiter belastet“, so Schütz.
Auch die automatische Valorisierung der städtischen Gebühren
sorge dafür, dass die Kaufkraft der Wienerinnen und Wiener weiter
sinke. „Alles wird teurer – von der Miete über die Müllabfuhr bis zur
Stromrechnung. Was uns hier präsentiert wurde ist ein Budget der
Belastungen, nicht der Entlastung.“
Besonders zynisch sei, dass Beamte, Vertragsbedienstete und alle
Beschäftigten nachgeordneten Kollektivverträge im ersten Halbjahr
2026 überhaupt keine Gehaltserhöhung erhalten. „Während die Stadt
Wien sich selbst Rekordausgaben genehmigt, sollen die eigenen
Bediensteten leer ausgehen. Begleitende Entlastungsmaßnahmen?
Fehlanzeige. Im Gegenteil: Es kommen immer neue hinzu“, betont
Schütz.
Abschließend fordert die Freiheitliche ein Ende der rot-pinken
Belastungspolitik: „Wenn Arbeitnehmer und Wirtschaft schon die Zeche
für das rot-pinke Versagen zahlen sollen, braucht es zumindest
massive Entlastungsmaßnahmen, keine weiteren Einschnitte. Diese
Stadtregierung zeigt einmal mehr, dass sie das Leben der arbeitenden
Menschen in Wien weder versteht noch schützt.“





