Wien (OTS) – „Tag für Tag richtet die Wirtschaftskammer den
Arbeitnehmer:innen in
Österreich aus, sie müssten den Gürtel enger schnallen und auf hohe
Lohnforderungen verzichten. Gleichzeitig gönnt sich die WKO selber
satte Gehaltserhöhungen. Spüren die sich eigentlich noch?“, meint
Elisabeth Götze, Wirtschaftssprecherin der Grünen.
„Wer Sparsamkeit bei allen anderen einfordert, von dem würde man
erwarten, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Was Multi-Verdiener
Mahrer und die WKO da machen, ist aber genau das Gegenteil und
schadet dem ohnehin angekratzten Ruf der Kammer in der
Öffentlichkeit“, sagt Götze und fordert bei den Rücklagen der
Wirtschaftskammer ein Umdenken.
„Die Wirtschaftskammer sitzt immer noch auf Milliardenrücklagen.
Anstatt diese endlich aufzulösen und ihre Mitglieder durch eine
Senkung der Kammerumlagen zu entlasten, verwendet die WKO diese
Mittel weiter für sich selbst. Das ist nicht vertretbar, weder
wirtschaftlich noch moralisch. Gerade in Zeiten, in denen viele
Unternehmen und Beschäftigte mit steigenden Kosten kämpfen, wäre
Verantwortungsbewusstsein bei der WKO gefragt und keine
Selbstbedienungsmentalität“, betont Götze.





