Gstöttner ad Gewessler: „Erbschafts- und Vermögenssteuern einzuführen, bringt uns keinen Schritt weiter“

Wien (OTS) – „Erbschafts- und Vermögenssteuern einzuführen, bringt
uns keinen
Schritt weiter. Österreich ist ein Hochsteuerland und gehört mit
einer Abgabenquote von 44,3 Prozent im Jahr 2025 zu den Ländern, in
denen besonders hohe Abgaben zu entrichten sind. Zu diesen Abgaben
wie von Grünen-Chefin Leonore Gewessler im gestrigen Sommergespräch
gefordert auch noch Vermögens- oder Erbschaftssteuern hinzuzufügen,
löst keine Probleme, sondern bringt die Unternehmen und Menschen in
unserem Land zusätzlich unter Druck. Für uns als Volkspartei ist
klar: Statt zusätzlicher Belastung braucht es Entlastung, weniger
Staat und mehr Eigenverantwortung. Man muss sich vor Augen halten,
dass die Staatsquote im Jahr 2025 in unserem Land 55,2 Prozent
betragen hat. Für den Aufschwung ist wesentlich, dass sich das ändert
und die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit sich die
Menschen mit Fleiß und Leistung etwas aufbauen und Eigentum schaffen
können“, betont der Generalsekretär der Volkspartei, Markus
Gstöttner.

„Es ist zu begrüßen, dass die täglichen Erfahrungen im
Zusammenleben bei den Grünen offenbar ein Umdenken in der
Migrationsfrage bewirkt haben. Wer zu uns kommt, muss Deutsch lernen,
einer Arbeit nachgehen und sich an unsere Werte anpassen – das ist
nicht verhandelbar. Gewessler hat offenbar an der ,2-1-0‘-Formel von
Bundeskanzler Christian Stocker Gefallen gefunden: Null Toleranz muss
für all jene gelten, die unsere Art zu leben ablehnen und unsere
freie Gesellschaft mit ihrer radikalen, extremistischen Haltung
gefährden. Dass Gewessler hier klare Worte gefunden hat, gibt Grund
zur Hoffnung, dass die Grünen sich in Fragen der Migration in Zukunft
nicht davor verschließen, in der Zusammenarbeit mit der
Bundesregierung das Richtige für Österreich zu tun“, so Gstöttner
abschließend.